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Bootsschein-Trainer

Start Fragenkatalog Umwelt und Rücksicht Frage 35

SBF See und Binnen · Basisfragen · Frage 35

Warum soll man möglichst gegen Strom und Wind anlegen?

  1. 35

    Warum soll man möglichst gegen Strom und Wind anlegen?

    Weil sich das Fahrzeug dabei sicherer manövrieren lässt.

    Gegen Strom und Wind bleibt das Fahrzeug steuerbar, obwohl es sich über Grund kaum noch bewegt. Genau darauf kommt es beim Anlegen an: Man braucht Anströmung am Ruder, aber möglichst wenig Fahrt über Grund. Mit Strom und Wind von achtern ist beides gekoppelt — wer langsam genug wird, hat keine Ruderwirkung mehr, und wer Ruderwirkung behält, ist zu schnell.

    MerksatzGegenan bleibt das Ruder wach und das Boot langsam

    Typischer FehlerEs auf die Schraube zu schieben. Die Steuerwirkung der Schraube wird dadurch nicht erhöht; es ist die Anströmung von vorn, die manövrieren lässt. Mit Sog und Wellenschlag oder der Wassertiefe hat es ebenfalls nichts zu tun.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Weil dadurch Sog und Wellenschlag vermieden wird.
    • Weil dadurch Einflüsse von Wellen und Wassertiefe ausgeglichen werden.
    • Weil dies die Steuerwirkung der Schraube erhöht.

Diese Frage steht wörtlich gleich in beiden amtlichen Katalogen — sie gilt für den Sportbootführerschein See und für Binnen. Sie steht im Abschnitt Umwelt und Rücksicht — Schilfzonen, Sog und Wellenschlag, Antifouling — der Teil, den man aus Anstand ohnehin können sollte.

Frage und Antworten unverändert aus dem amtlichen Katalog der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (www.elwis.de), Stand der Übernahme: 9. August 2026. Die Erklärung ist eigener Text. Quellen und Rechte

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