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Der Spickzettel

513 Merksätze, nach Abschnitten geordnet — einer je Prüfungsfrage, wobei die Fragen des Basisteils einmal zählen und nicht zweimal: Sie sind in beiden Scheinen dieselben. Keine Fragen, keine Antworten, keine Erklärungen; nur das, was hängenbleiben soll. Für den Abend davor gedacht und zum Ausdrucken gebaut.

LernenÜbungsmodusAlle amtlichen Fragen mit Erklärung
Üben10 Minuten
Ein Merksatz ist eine Eselsbrücke, keine Vorschrift.

Er verkürzt, und Verkürzen heißt Weglassen. Was wirklich gilt, steht in der Regel selbst — und warum, steht in der Erklärung zur jeweiligen Frage, auf die jeder Satz hier verweist.

Der Basisteil — für beide Scheine 72

Diese Sätze gelten für den See- und den Binnenschein. Wer beides macht, lernt sie einmal.

Wer führt das Boot 9

  1. Erst festlegen, wer fährt — dann losmachen
  2. Null Komma fünf an Bord — dieselbe Grenze wie am Steuer
  3. In Fahrt heißt losgelöst, nicht in Bewegung
  4. Kurz ist eine Sekunde — kein Antippen
  5. Lang dauert einen Atemzug: vier bis sechs Sekunden
  6. Maschine an, Segelvorrang aus
  7. Spitze nach unten — dorthin, wo die Maschine sitzt
  8. Luv ist da, wo der Wind herkommt
  9. In Lee liegt der Windschatten

Lichter und Ausweichen 6

  1. Von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang, und bei schlechter Sicht ohnehin
  2. Lichter zeigen Richtung und Lage, nicht Kurs und Tempo
  3. Drei Farben in einer Laterne, und die gehört nach ganz oben
  4. Gilt als Maschinenfahrzeug, führt Maschinenlichter
  5. Entgegenkommer: beide nach Steuerbord, backbord an backbord vorbei
  6. Den anderen an Steuerbord: ich weiche aus

Zeichen und Signale 15

  1. Bleib weg heißt: sofort raus hier, nicht hinsehen
  2. Rot umrandet heißt verboten — hier das Überholen, für jeden
  3. Engstelle: einer nach dem anderen, und keiner entgegen
  4. Nicht mein Kiel stört, sondern meine Welle
  5. Die Zahl ist ein Mindestabstand in Metern, keine Geschwindigkeit
  6. Vor Brücke, Sperrwerk und Schleuse: erst halten, dann weitersehen
  7. Ankerverbot gilt für alle — und für alles, was am Grund schleift
  8. Kein Zusatz auf dem Zeichen heißt: gilt für jeden
  9. Langer Balken, langer Ton — einmal, nicht zweimal
  10. Erlaubt ist nicht bevorrechtigt
  11. Kein neues Gebot — nur das Ende des alten
  12. Durchfahrt verboten heißt für alle, nicht für die meisten
  13. Geschlossen ist vorübergehend — dauerhaft gesperrt wäre etwas anderes
  14. Dauerhaft gesperrt heißt: nicht warten, umkehren
  15. Frei für mich heißt zugleich gesperrt für den Gegenverkehr

Umwelt und Rücksicht 8

  1. Zehn sind es, und golden heißen sie
  2. Natur schützt man nicht durch Verkehrsvorschriften
  3. Am Schilf geht es nicht um mein Boot, sondern um Brut und Laich
  4. Nicht der Rumpf ist gefährlich, sondern Welle und Sog daneben
  5. Gegenan bleibt das Ruder wach und das Boot langsam
  6. Enge Stelle: langsam und mit Luft dazwischen
  7. Beim Überholtwerden trifft es immer den Kleineren
  8. Was ins Wasser geht, beurteilt das Umweltbundesamt

Anlegen, Ankern, Propeller 10

  1. Kein Rucken in der Kette und eine Peilung, die stehen bleibt
  2. Flach heran, nicht frontal
  3. Rechtsdreher rückwärts: das Heck geht nach Backbord
  4. Reißleine raus, Motor aus und aus bleibt es
  5. Was in die Bilge läuft, geht mit der Pumpe ins Wasser
  6. Von achtern schauen, voraus fahren, dann die Uhr lesen
  7. Linksdreher spiegelt alles, was der Rechtsdreher macht
  8. Der Radeffekt schiebt das Heck, nicht den Bug
  9. Die Drehrichtung zahlt sich im Hafen aus, nicht auf der Strecke
  10. Rechtsdreher legt lieber backbord an

Motor und Störungen 9

  1. Motor aus, Schalter aus, Feuer aus, Auffangen vorbereitet
  2. Beim Außenborder lenkt der Strahl, nicht ein Blatt
  3. Kein Wasser am Blatt, kein Ruder
  4. Temperatur, Öldruck, Ladung — der Rest ist Kür
  5. Zu heiß heißt fast immer: die Kühlung kommt nicht durch
  6. Lampe bleibt an, Batterie wird leer
  7. Die Öllampe misst Druck, nicht Menge
  8. Stirbt er beim Einkuppeln, sitzt hinten etwas fest
  9. Voller Tank und trotzdem aus: Luft rein oder Sprit raus

Vorschriften und Flüssiggas 9

  1. Zwei Hefte für Wassersportler, kein Gesetz und kein Signalbuch
  2. Elektrisch sieben Komma fünf, im Dauerbetrieb gemessen
  3. Wasser draußen, Strom aus
  4. Vor Liegeplätzen zählt nur eines: langsamer
  5. Das Gas geht nach unten, also muss die Öffnung nach unten
  6. Gas sammelt sich unten, dort wo niemand hinsieht
  7. Absperren, lüften, nichts schalten und nichts funken
  8. Erst Abnahme und Dichtheit, dann aufdrehen
  9. Außer Betrieb heißt zudrehen, nicht ausbauen

Feuer, Notfall, Wetter 6

  1. Was der Hersteller sagt, mindestens aber alle zwei Jahre
  2. Alle Brandklassen abdecken, alle zwei Jahre prüfen lassen
  3. Luft weg, nah heran, unten anfangen
  4. Erst beistehen, dann Daten tauschen — und nicht vorher weg
  5. Druck macht Wind, Temperatur macht Bewegung, Feuchte macht Regen
  6. Notsignal gilt Menschen, nicht Material

Nur der SBF See 213

Was der Seeschein zusätzlich verlangt.

Recht und Sorgfaltspflicht 18

  1. Wo ein Seeschiff hinkommt, gilt die Seestraßenordnung
  2. Die besondere Regel für das enge Revier schlägt die allgemeine
  3. Die Grenze zieht die Maschine, nicht die Länge
  4. Einer trägt sie, nicht zwei nebeneinander
  5. Sorgfalt beginnt dort, wo die Vorschrift aufhört
  6. Einweisen heißt zeigen, nicht Bescheid sagen
  7. Der Kurshalter bricht sein eigenes Gebot
  8. Erst wenn der andere es allein nicht mehr schafft
  9. Nur das Hecklicht in Sicht: dann bin ich der Überholer
  10. Unfähig ist, wer kaputt ist — nicht wer beschäftigt ist
  11. Behindert ist, wer bei der Arbeit ist
  12. Langsam, Signal, Licht an, Ausguck — vier auf einmal
  13. Lichter und Signale regeln die Verkehrsordnungen, nicht das Bootsrecht
  14. Zugelassenes Baumuster, keine Bastellösung
  15. Zwei Einbahnwege, getrennt durch eine Zone dazwischen
  16. Trennzone bleibt links liegen, gefahren wird rechts davon
  17. Mit dem Auge, nicht auf dem Bildschirm
  18. Sicher ist die Geschwindigkeit, bei der ich noch anhalten kann

Lichterführung und Signalkörper 25

  1. Ein Topplicht heißt klein, zwei heißen groß
  2. Zwei Topplichter über Kreuz: das ist ein großes
  3. Rundumlichter sagen was, Topplichter sagen wie lang
  4. Über zweihundert Meter kommt ein Topplicht obendrauf
  5. Der Anhang zeigt nur Seiten und Heck, kein Topplicht
  6. Rhombus am Tag heißt: länger als zweihundert Meter
  7. Zweimal Rot übereinander: der kann nicht mehr
  8. Rot und Rot allein heißt treiben, mit Seitenlichtern heißt fahren
  9. Zwei Bälle am Tag sind die zwei roten Lichter der Nacht
  10. Keine Fahrt, keine Richtung, keine Seitenlichter
  11. Rot und Rot bleibt, Seiten und Heck kommen dazu
  12. Weiß in der Mitte heißt: der arbeitet, der ist nicht kaputt
  13. Drei Fragen, drei Lichtergruppen: Zustand, Fahrt, Größe
  14. Der Rhombus in der Mitte ist das weiße Licht bei Tag
  15. Grundsitzer ist Ankerlieger plus zweimal Rot
  16. Drei Bälle heißt festgefahren
  17. Die roten Lichter sagen festgefahren, die Ankerlichter sagen wie groß
  18. Dreimal Rot: der kann die Rinne nicht verlassen
  19. Zylinder gibt es nur einmal, und zwar für den Tiefgang
  20. Grün über Weiß zieht ein Netz hinter sich her
  21. Rot über Weiß: das Netz liegt irgendwo daneben
  22. Doppelkegel heißt: Netze im Wasser, Abstand halten
  23. Kein Topplicht, keine Maschine
  24. Ein weißes Rundumlicht und sonst nichts heißt: der liegt
  25. Ab hundert Metern wird das Deck mitbeleuchtet

Schallsignale bei verminderter Sicht 9

  1. Ein langer Ton: da fährt einer ganz normal
  2. Ein Ton fährt, zwei Töne treiben
  3. Lang, kurz, kurz heißt: auf mich kannst du nicht bauen
  4. Ein kurzer Ton mehr, und er kommt von hinten
  5. Unter Segeln im Nebel: lang, kurz, kurz wie alle Eingeschränkten
  6. Lieber unverwechselbar laut als korrekt stumm
  7. Glocke heißt liegt, Pfeife heißt fährt
  8. Glocke vorn, Gong achtern — dazwischen hundert Meter Schiff
  9. Kurz, lang, kurz: hier liege ich, und du wirst zu nah

Ausweichregeln 17

  1. Stehende Peilung, schrumpfender Abstand — das trifft sich
  2. Von oben nach unten wird ausgewichen: Luv weicht Lee
  3. Auf Gegenkurs sind beide zuständig, und beide gehen nach Steuerbord
  4. Wer frei manövrieren kann, weicht dem aus, der es nicht kann
  5. Gegen einen, der nichts mehr kann, gewinnt niemand ein Recht
  6. Auch wer nur arbeitet, steht über dem, der frei fährt
  7. Nicht das Boot ist im Weg, sondern das Netz daneben
  8. Segel schlägt Maschine, aber Netz schlägt Segel
  9. Nicht behindern heißt: die Lage gar nicht entstehen lassen
  10. Früh genug heißt: der andere merkt nichts von mir
  11. Kurshalten heißt nicht wegsehen
  12. Früh, deutlich, sichtbar — sonst ist es kein Ausweichen
  13. Wer überholt, weicht aus — von hinten bis endgültig vorbei
  14. Im Nebel wird nicht ausgewichen, sondern langsam gemacht
  15. Fünf kurze Töne und dann selber handeln
  16. Fünf kurze Töne heißen: du bist dran, und du tust nichts
  17. Kurz, lang, kurz kommt immer von jemandem, der steht

Verkehrstrennungsgebiete 10

  1. Flach einfädeln, nicht quer einbiegen
  2. Der Kiel steht quer, auch wenn es einen versetzt
  3. Ein internationales Gebiet braucht eine internationale Regel
  4. Der Einbahnweg ordnet die Richtung, nicht den Vorrang
  5. Im Verkehrstrennungsgebiet gilt der Segelvorrang nicht
  6. Mitfahren ja, im Weg stehen nein
  7. Rhomben heißt hier vorbei, Bälle heißt hier nicht
  8. Wer nicht behindert, wird auch nicht besonders behandelt
  9. Grün ist die freie Seite, Rot die mit dem Gerät
  10. Gefährliche Ladung: Abstand halten und nichts anzünden

Fahrwasser und Verkehrsregeln 24

  1. Wo die Grenze liegt, sagt das nationale Recht
  2. Bekanntmachungen sind Vorschrift, Nachrichten sind Information
  3. Blaues Funkeln heißt: der hält sich gleich nicht an die Regeln
  4. Weiße Sterne heißen Übung, nicht Notfall
  5. Zwei Seiten bezeichnet, oder für den Durchgangsverkehr bestimmt
  6. Immer von See her gedacht, auch beim Hinausfahren
  7. Wer das Gerät hat, muss auch zuhören
  8. Lieber ein weißes Licht als gar keines
  9. Ohne Licht kein Motor, außer es ist wirklich ein Notfall
  10. Ein langer Ton heißt einfach: Achtung, ich komme
  11. Dieses Signal hat keinen Empfänger — es gilt allen
  12. Erst lang, dann vier kurze — und das Ganze zweimal
  13. Gefährden oder gefährdet werden — beides zählt
  14. Wer dazukommt, hat keine Vorfahrt
  15. Untereinander die allgemeine Regel, nach außen die Vorfahrt
  16. Kein Fahrwasser, keine Sonderregel — dann gilt die allgemeine
  17. Verboten ist es dort, wo Platz oder Übersicht fehlt
  18. Draußen erlaubt, wenn nichts verbietet — drinnen nur, wenn etwas erlaubt
  19. Wer den Sport betreibt, weicht aus — allen anderen
  20. Nicht dort, wo etwas durchmuss oder etwas am Grund liegt
  21. Ein Wrack meldet man der Polizei, nicht dem Seenotdienst
  22. Weiß unterbrochen ist das Zeichen für die Kleinen
  23. Der Rahmen steht in der Ordnung, die Einzelheiten in den Bekanntmachungen
  24. Rot am Weichenmast heißt liegenbleiben, nicht umkehren

Sichtzeichen und Tonnen 21

  1. Kilometer pro Stunde, nicht Knoten — und im Kanal über Grund
  2. Schutzbedürftig heißt langsam, nicht verboten
  3. Vorübergehend heißt warten, nicht umkehren
  4. Fünfhundert Meter vom Ufer, acht Kilometer in der Stunde
  5. Gesperrt ist nicht langsam, gesperrt ist draußen bleiben
  6. Vier Komma drei Knoten sind acht Kilometer in der Stunde
  7. Es zeigt, dass etwas ist — was, sagt die Karte
  8. Eigene Gebiete, eigene Signale, eigene Verordnung
  9. Sperrgebiet ist Sperrgebiet, der Grund steht woanders
  10. Diese Flagge ist keine Mitteilung, sondern eine Anweisung
  11. Die Polizei fragt nicht, sie fordert
  12. Dauernd gesperrt heißt umdrehen, nicht abwarten
  13. Gesperrt ist gesperrt, ob man es sieht oder hört
  14. Außergewöhnlich heißt: heute liegt hier etwas
  15. Diese Tonne markiert nicht den Rand, sondern die Mitte
  16. Grün und spitz ist Steuerbord — von See her gedacht
  17. Rot und stumpf ist Backbord
  18. Nicht der Träger zählt, sondern Farbe und Toppzeichen
  19. Beim Auslaufen liegt Rot rechts
  20. Eine Tonne, zwei Fahrwasser, zwei Bedeutungen
  21. Wer abbiegt, liest dieselbe Tonne andersherum

Leuchtfeuer und Kennungen 24

  1. Takt, Zahl, Farbe, Ton — in dieser Reihenfolge steht es da
  2. Die Farbe sagt die Seite, der Takt sagt welche Tonne
  3. Rot backbord, grün steuerbord — dieselben drei Takte
  4. Die Kegelspitzen zeigen zum Schwarz — nach oben heißt Nord
  5. Basis an Basis wie ein Ei — E wie Ost
  6. Spitzen nach unten, Schwarz nach unten, südlich vorbei
  7. Spitze an Spitze wie ein Weinglas — W wie West
  8. Zwölf Uhr ist oben, und dort funkelt es ohne Pause
  9. Ost ist drei Uhr, also drei Funkel
  10. Sechs Funkel und ein langer Blitz hinterher, das ist Süd
  11. Neun Uhr ist links, neun Funkel heißt West
  12. Es steht auf der Gefahr, nicht daneben — deshalb rundum frei
  13. Zwei Blitze, zwei Bälle, und rundum frei
  14. Ein Feuer, mehrere Farben — Weiß ist das Fahrwasser
  15. Auch im weißen Sektor wird rechts gefahren
  16. Zwei Feuer übereinander heißt: genau auf der Linie
  17. Leitfeuer sagt wohin, Quermarkenfeuer sagt wann
  18. Ankündigung heißt vorbereiten, der Wechsel heißt drehen
  19. Unterbrochen heißt: mehr Licht als Dunkel
  20. Blink ist der lange Bruder des Blitzes: mindestens zwei Sekunden
  21. Unter zwei Sekunden ist es ein Blitz, darüber ein Blink
  22. Etwa einmal pro Sekunde, gerade noch zählbar
  23. Gleich lang hell wie dunkel
  24. Von Anfang zu Anfang, nicht von Ende zu Anfang

Naturschutz und Umwelt 10

  1. Grenzen stehen in der Karte, nicht im Wasser
  2. Die Karte gibt den Hinweis, die Verordnung den Wortlaut
  3. Nicht meine Sicherheit ist das Thema, sondern ihre Ruhe
  4. Drei- bis fünfhundert Meter — mehr, als es sich anfühlt
  5. Regelungen beachten, sonst nichts
  6. Verbieten, beschränken, verlangsamen, und die Schnellen extra
  7. Erlaubniszone heißt: hier ja, damit anderswo nein
  8. Der Korridor gehört dem Gewerbe, nicht dem Sport
  9. Zwölf Knoten über Grund — der Strom zählt mit
  10. Über Bord ist kein Entsorgungsweg

Seekarte und Navigation 18

  1. Nautische Werke beschreiben das Revier, Verordnungen das Verhalten
  2. Die Karte wird gedruckt, die Änderungen kommen laufend nach
  3. Wind gegen Strom baut die Welle auf, nicht ab
  4. Die Karte zeigt, das Handbuch beschreibt
  5. Eine Karte ist so gut wie ihre letzte Berichtigung
  6. Meter groß, Dezimeter klein daneben
  7. Die Karte spricht eine Sprache, das Verzeichnis übersetzt sie
  8. Verzeichnis für die Angaben, Karte für den Ort, Handbuch für den Zusammenhang
  9. Seitlich abgreifen, und zwar auf der eigenen Höhe
  10. Eine Bogenminute auf dem größten Kreis, rund 1852 Meter
  11. Ein Knoten ist schon eine Geschwindigkeit, nicht eine Strecke
  12. Die Ablenkung gehört dem Schiff, nicht dem Ort
  13. Eine Peilung liefert eine Richtung, keine Entfernung
  14. Erst rechtweisend rechnen, dann in die Karte zeichnen
  15. Der Strom verschiebt das ganze Wasser, samt Schiff darin
  16. Der Wind schiebt am Aufbau, gerechnet wird über Grund
  17. Der Koppelort ist gerechnet, der Standort gemessen
  18. Der Steuerstrich zeigt nach vorn, kein Eisen daneben

Gezeiten 7

  1. Ebbe und Flut sind Bewegungen, Hoch- und Niedrigwasser sind Punkte
  2. Flut ist das Steigen, nicht der hohe Stand
  3. Eine Tide ist ein voller Durchgang, nicht eine halbe Bewegung
  4. Niedrigwasser ist der Wendepunkt, nicht das Fallen
  5. Am Hochwasser steht das Wasser einen Moment still
  6. Der Hub ist ein Höhenunterschied, keine Zeitspanne
  7. Gezeiten kann man ausrechnen, Wetter nicht

Wetterkunde 11

  1. Der Wind kommt aus der Richtung, in die der Pfeil zeigt
  2. Beaufort misst nicht den Wind, sondern seine Wirkung auf die See
  3. Enge Isobaren heißen viel Wind
  4. Nicht wie hoch, sondern wie schnell er fällt
  5. Isobaren sind die Höhenlinien des Luftdrucks
  6. Aus dem Hoch heraus, im Norden mit dem Uhrzeiger
  7. Erst die Warmfront, dann der Warmsektor, dann die Kaltfront
  8. Sechs und sieben sind Starkwind, ab acht ist es Sturm
  9. Ab acht heißt es Sturm, und darüber erst recht
  10. Frisch ist fünf — jedes Wort steht für genau eine Stufe
  11. Zehn, elf, zwölf — und bei zwölf ist die Skala zu Ende

Schweres Wetter und Sicherheit 12

  1. Der Durchhang ist die Feder — dafür braucht es Wellenlängen
  2. Der Anhang gibt das Tempo vor, nicht der Schlepper
  3. Der Treibanker zieht dorthin, wo er ausgebracht ist
  4. Nicht die Welle schlägt zu, sondern die eigene Fahrt gegen sie
  5. Raus aus dem Fahrwasser, und wenn es nicht geht: ganz an den Rand
  6. Es sagt, wer der andere ist und wohin er will
  7. Wer es ist, was es gerade tut, und wohin es will
  8. Selbst sehen ist die eine Hälfte, gesehen werden die andere
  9. Die Weste wird angelegt, nicht bereitgelegt
  10. Erst festhalten, dann heben
  11. Der Rumpf schwimmt länger als jeder Mensch
  12. Erst die Leine spannen, dann sich selbst daran einpicken

Notsignale 7

  1. Im Seenotfall ist die Farbe Rot
  2. Zwei Flaggen, eine Bedeutung: wir sind in Not
  3. Ein Ton, der nicht aufhört, ist kein Nebelsignal mehr
  4. Dieses eine Morsezeichen muss man kennen, sonst keines
  5. Roter Stern heißt immer Notfall
  6. Einmal gesetzt, ruft es weiter
  7. Viele Formen, eine Bedeutung

Nur der SBF Binnen 228

Was der Binnenschein zusätzlich verlangt — einschließlich Segeln.

Recht und Verantwortung 15

  1. Genug Leistung, aber wenig Länge — dazwischen liegt der Schein
  2. Der Bund für die Bundeswasserstraßen, die Länder für den Rest
  3. Fehlend wird entzogen, zweifelhaft wird geprüft
  4. Menschen, Sachen, Verkehr, Umwelt — alle vier
  5. Nur wenn es jetzt passiert, nicht wenn es passieren könnte
  6. Ohne Schein, aber nicht ohne Alter: sechzehn
  7. Über der Grenze zählt das Papier, nicht das Alter
  8. Sechzehn und geeignet — den Schein hat der Verantwortliche
  9. Aktuelles kommt von Behörden, nicht aus Verordnungen
  10. Reden, hören, sehen — alle drei
  11. Zwanzig Meter Rumpf — Ruder und Bugspriet zählen nicht mit
  12. Der Rhein hat seine eigene Ordnung, der Rest die gemeinsame
  13. Grenzüberschreitender Strom, eigene Verordnung
  14. Sonderfälle bekommen eigene Verordnungen
  15. Gemeldet wird die Stelle, nicht der Schaden

Fahrwasser, Fahrrinne, Hochwasser 16

  1. Fahrwasser ist, wo gefahren wird
  2. Die Rinne wird zugesagt, das Fahrwasser wird benutzt
  3. Wasserstände kommen über Funk und Netz, nicht über Aushänge
  4. Der Pegel steht am Ufer und funktioniert immer
  5. Marke eins schränkt ein, Marke zwei stellt ein
  6. Bei Marke zwei fährt niemand mehr
  7. Mit dem Fluss geschaut, nicht mit dem Boot
  8. Zu Berg geht es aufwärts, zur Quelle hin
  9. Ohne Strömung wird die Richtung festgelegt, nicht erkannt
  10. Rechtes Ufer rot und stumpf
  11. Linkes Ufer grün und spitz
  12. Zu Berg liegt links steuerbord
  13. Beide Farben, beide Seiten möglich
  14. Die Farbe sagt die Seite, das Toppzeichen sagt Hindernis
  15. Gestreift und mit Kegel heißt Hindernis, einfarbig heißt Rand
  16. Der Kanalboden ist abgedichtet, ein Anker reißt ihn auf

Brücken, Schleusen, Stillliegen 16

  1. Zwei weiße Lichter warnen nicht vor dem Schiff, sondern vor dem Anker
  2. Das Licht gehört auf die Seite, von der jemand kommt
  3. Gelb ist frei — deshalb markiert es den Anker
  4. Gefahrgut liegt für sich, und Kleinfahrzeuge bleiben weg
  5. Ohne Gefahrgut heißt: auch für Kleine
  6. Im Kanal ist überall Fahrweg, also nirgends Liegeplatz
  7. Empfohlen ist nicht vorgeschrieben
  8. Sichtbar heißt erlaubt, von der anderen Seite nicht
  9. Zwischen den Tafeln durch, außerhalb nicht
  10. Gleiche Klammer, anderes Zeichen, andere Verbindlichkeit
  11. Mit Gegenverkehr heißt: erst schauen, dann hinein
  12. Ohne Gegenverkehr ist frei, mit Gegenverkehr ist Vorsicht
  13. Am Wehr gibt es keine Ausnahme, für niemanden
  14. Solange Rot dabei ist, bleibt man liegen
  15. Zuletzt hinein, und erst wenn man gerufen wird
  16. Zu Tal sinkt das Wasser — hinten wird es zuerst flach

Kennzeichnung von Fahrzeugen 17

  1. Auf dem Binnenwasser liegt die Längengrenze bei hundertzehn Metern
  2. Das Zeichen an der Spitze warnt vor dem, was hinten dranhängt
  3. Dieses Fahrzeug hängt dran, es fährt nicht selbst
  4. Der Verband ist breiter als das Boot, das ihn schiebt
  5. Am Seil heißt: sie kann nicht ausweichen, ich schon
  6. Frei fahrend heißt beweglich, aber immer noch quer
  7. Ein Licht zehn Meter, zwei Lichter fünfzig, drei Lichter hundert
  8. Am Tag zählt man Kegel statt Lichter, sonst nichts
  9. Zwei Lichter, fünfzig Meter
  10. Die Mitte merken, den Rest davon ableiten
  11. Drei Lichter, hundert Meter — mehr geht nicht
  12. Die Anzahl entscheidet, nicht ob Licht oder Kegel
  13. Das Zeichen zeigt kein Können, sondern ein Dürfen
  14. Nicht ein Licht mehr zeigen, sondern eine Fläche
  15. Motor an, Seitenlichter dazu
  16. Der Schlepper bleibt, was er ist, der Anhang zeigt sich selbst
  17. Ohne eigenen Antrieb genügt ein weißes Rundumlicht

Kleinfahrzeug und Grundregeln 8

  1. Ab zwanzig Metern gelten die Regeln der Großen
  2. Zwei mal Seitenlicht ergibt ein Topplicht, der Rest ist Heck
  3. Ein weißes Licht rundum ist das Mindeste
  4. Segel vor Maschine, und der Kurshalter tut nichts
  5. Wer ein Topplicht führt, ist kein Kleinfahrzeug
  6. Auch ein Brett unter Segel geht vor
  7. Erst prüfen, was einer ist — dann erst, woher der Wind kommt
  8. Wind von Backbord weicht aus

Tag- und Nachtbezeichnung 14

  1. Was ist es, wo darf ich vorbei, wie schnell
  2. Tag und Nacht sagen dasselbe, nur in anderer Form
  3. Eine Seite ist offen, die andere ist der Havarist
  4. Die Farbe zeigt die Seite, der Zusatz zeigt das Tempo
  5. Grün frei, rot gesperrt — und diesmal ohne Tempozusatz
  6. Dieselbe Auskunft, andere Tageszeit
  7. Grün außen heißt frei, rot außen heißt gesperrt
  8. Beide Seiten frei und kein Zusatz — die einfachste der Gruppe
  9. Nicht das Bild merken, sondern die drei Angaben
  10. Was nicht dabeisteht, wird auch nicht verlangt
  11. Weit weg, langsam, und ohne Welle
  12. Ohne Maschine ist etwas erlaubt, was mit Maschine verboten ist
  13. Der Antrieb ist verboten, nicht die Größe
  14. Gelb heißt Menschen im Wasser

Schallsignale 12

  1. Ein langer Ton ist der Anfang von allem: Achtung
  2. Vier kurze heißen: von mir kommt kein Manöver
  3. Fünf kurze sind ein Nein, kein Warnruf
  4. Lange Töne sagen was, kurze Töne sagen wohin
  5. Ein Kurzer Steuerbord, zwei Kurze Backbord
  6. Zwei Lange sind der Überholwunsch, die Kurzen die Seite
  7. Zwei und zwei: überholen links vorbei
  8. Drei Lange kommen aus dem Hafen
  9. Eins wenden, zwei überholen, drei ein- und ausfahren
  10. Mindestens sechs, und es soll hektisch klingen
  11. Hektisch heißt: jetzt kracht es gleich
  12. Vier kurze Töne und unten geschwenkt

Begegnen, Überholen, Ausweichen 27

  1. Gilt nicht für mich, geht mich trotzdem an
  2. Aufmerksam ja, wartepflichtig nein
  3. Die Verordnung sagt das Dauerhafte, die Behörde das Heutige
  4. Zügig, aber nicht rücksichtslos
  5. Stehende Peilung heißt Kollisionskurs
  6. Früh, deutlich, entschieden — die Richtung sagt die Lage
  7. Klein weicht groß, und erst danach wird nach Seiten gefragt
  8. Nur Weiß rundum heißt: der fährt nicht selbst
  9. Wer am Ufer klebt, kann nicht mehr ausweichen
  10. Segelvorrang gilt nur unter Kleinen
  11. Nicht nur aus dem Weg, sondern auch aus dem Manöverraum
  12. Erst klären was einer ist, dann woher er kommt
  13. Der Kegel schlägt die Windregel
  14. Unter Kleinfahrzeugen geht Segel vor Maschine
  15. Großsegel steuerbord heißt Wind von backbord heißt ausweichen
  16. Von oben nach unten wird ausgewichen
  17. Wind von Backbord und im Zweifel — dann ausweichen
  18. Der Unterste behält seinen Kurs
  19. Von Lee nach Luv absteigend, jeder gegenüber allen über ihm
  20. Erst zählen, dann festhalten, dann warten
  21. Regattaregeln gelten nur unter Teilnehmern
  22. Erst die Lichter lesen, dann die Regel anwenden
  23. Unter Kleinfahrzeugen weicht die Maschine dem Segel
  24. Ein einziges Weiß heißt: klein und ohne Maschine
  25. Topplicht plus Seitenlichter heißt: Maschine läuft
  26. Langsam heißt nicht verboten
  27. Überall dort, wo etwas festliegt oder arbeitet

Tafelzeichen 7

  1. Roter Rand ist Pflicht, blaues Feld ist Hinweis
  2. Rot an der Mündung heißt: nicht hinein
  3. Gegenüber dem Ufer heißt: die Strömung zählt mit
  4. Es sagt, dass etwas ist — nicht was
  5. Wenden dauert lange und steht dabei quer
  6. Empfohlen zum Wenden, deshalb verboten zum Liegen
  7. Am Wehr geht es nicht weiter, sondern durch die Schleuse

Unsichtiges Wetter und Notfall 9

  1. Dunkel ist nicht unsichtig
  2. Sehen allein genügt nicht, man muss auch reden können
  3. Nicht überall, aber wo es gilt: sofort
  4. Er hilft dem Radar, nicht dem Auge
  5. Er schaltet ab, bevor der Strom einen Menschen findet
  6. Was nicht aufhört, ist ein Notruf
  7. Nicht die Flagge ruft, sondern die Bewegung
  8. Kreisen geht immer, auch ohne Ausrüstung
  9. Mitnehmen, bis ein Behälter da ist

Umwelt und Wetter 7

  1. Sechzehn und geeignet — mehr braucht es nicht, weniger nicht
  2. Im Binnengewässer verdünnt sich nichts
  3. Der Schleifstaub ist das Gift, nicht die Dose
  4. Weste an, Segel weg, Schutz suchen
  5. Zu Tal stimmt es, zu Berg dreht es sich um
  6. Wie schnell er fällt, nicht wie tief er steht
  7. Langsam steigend heißt beständig besser

Wasserski und Wassermotorrad 5

  1. Nur wo es ausdrücklich erlaubt ist, sonst nirgends
  2. Tageslicht und einen Kilometer Sicht
  3. Beim Vorbeifahren gehört der Läufer hinter das Boot
  4. Außerhalb der Flächen ist es ein Boot, kein Sportgerät
  5. Vorhersehbar fahren, nicht spielen

Scheine und Kennzeichen 11

  1. Segelschein braucht es nur in Berlin und Brandenburg
  2. Was man nicht kennt, kann man nicht einhalten
  3. Auf dem Rhein heißt der Nachweis Patent
  4. Das Patent gilt überall, das Zeugnis überall außer am Rhein
  5. Teil eins sagt wie, Teil zwei sagt wo
  6. Kein Bundesgewässer heißt: erst nachfragen, dann fahren
  7. Zwei Wege, ein Ergebnis: Behörde oder anerkannter Verband
  8. Amtlich heißt Amt, und zwar jedes
  9. Nummer vom Bootsschein, Buchstabe vom Verband
  10. Zwei Wassersportverbände und ein Automobilclub
  11. Es zählt, wie viel Wasser das Boot verdrängt

Hochwasser, Tonnen, Brücken 9

  1. Bei Hochwasser in die Mitte, nicht nach rechts
  2. Marke zwei ist kein Hinweis mehr, sondern Schluss
  3. Zu Tal stimmen Uferseite und Bordseite überein
  4. Zu Berg tauscht die Bordseite, nicht die Tonne
  5. Grün links im Fluss, zu Berg an Steuerbord
  6. Die Tonnen zeichnen die Durchfahrt für das Radar
  7. Die Empfehlung wählt die Öffnung, die Begrenzung misst sie aus
  8. Gesperrt ist gesperrt, auch für die Kleinen
  9. Ein loser Reifen geht unter, nicht über Bord

Verbände, Wimpel, Funk 8

  1. Ein Dreieck vorn, eine Reihe achtern
  2. Der Wimpel ist ein Vorrecht, keine Ladungsangabe
  3. Weniger als zwanzig — zwanzig selbst zählt nicht mehr dazu
  4. Langsamer werden, bis keine Welle mehr läuft
  5. Unten geschwenkt heißt: ich kann nicht mehr manövrieren
  6. Am Tag die Flagge, nachts das Licht, beide unten geschwenkt
  7. Binnenfunk und Seefunk sind zwei verschiedene Zeugnisse
  8. Radarfahrt heißt: das Radar ersetzt die Sicht

Bootstypen und Stabilität 11

  1. Zwei Kiele nebeneinander, einer an jeder Kimm
  2. Zwei Kiele stehen, einer kippt
  3. Der Ballast bleibt unten, die Fläche fährt ein
  4. Erst Fahrt, dann lenzen — im Stand läuft es andersherum
  5. Breit und flach richtet sich über die Form auf
  6. Das Gewicht hängt unten und zieht zurück
  7. Kiel heißt Ballast, Ballast heißt gewichtsstabil
  8. Ohne Ballast bleibt nur die Form
  9. Die Crew ist der Ballast, den die Jolle nicht hat
  10. Erst mehr, dann weniger, dann gar nichts mehr
  11. Über die Seitenlage hinaus zieht der Ballast noch zurück

Ruder, Tauwerk, Segel 9

  1. Ersatz, raus aus dem Fahrwasser, und es sagen
  2. Der Ausleger holt die Pinne dorthin, wo der Mensch sitzt
  3. Ordentlich aufgeschossen heißt: sofort einsatzbereit
  4. Ein Fall muss laufen, wenn das Segel herunter soll
  5. Kopf oben, Hals vorn unten, Schothorn hinten unten
  6. Drei Ecken, drei Kanten, jede mit eigenem Namen
  7. Latten halten das Profil, wenn der Wind es nicht mehr tut
  8. Killen ist Verschleiß im Zeitraffer
  9. Ein kleiner Riss ist der Anfang eines großen

Wahrer und scheinbarer Wind 8

  1. Den wahren Wind zeigt nur, was stillsteht
  2. Der Verklicker zeigt den Wind, den das Segel bekommt
  3. Nur vor dem Wind zeigen beide in dieselbe Richtung
  4. Vorwind: Fahrt wird vom Wind abgezogen
  5. Gegenan addiert sich die eigene Fahrt dazu
  6. Gleicher Wind, verschiedene Kurse, verschiedener Druck
  7. Bö heißt: mehr wahrer Wind, gleiche Fahrt, also raumer
  8. Raumt der Wind in der Bö, dann geh mit nach oben

Schwert, Krängung, Trimm 13

  1. Ohne Schwert rutscht die Jolle weg, statt zu kippen
  2. Weniger Schwert heißt mehr Abdrift und weniger Krängung
  3. Aufrecht läuft sie schneller, höher und leichter
  4. Zu dicht heißt mehr Krängung und weniger Fahrt
  5. Zu weit vorn zieht nach unten: hinten zu, unten killt
  6. Zu weit achtern zieht nach hinten: unten straff, hinten killt
  7. Wenig Wind, viel Bauch
  8. Viel Wind, flaches Segel
  9. Er zieht unten am Großsegel, also wirkt er unten am Großsegel
  10. Luvgierig heißt: Groß flacher, Gewicht nach achtern
  11. Leegierig heißt: Groß bauchiger, Gewicht nach vorn
  12. Pinne los, Boot steht — das ist der Sinn
  13. Je schräger, desto stärker will sie in den Wind

Manöver 6

  1. Wende durch den Bug, Halse durch das Heck, Q-Wende gar nicht hindurch
  2. Alles hoch, was unter Wasser bremst
  3. Der Baum trifft Kopf, Rigg und Stabilität auf einmal
  4. Wenden, damit das heile Want nach Luv kommt
  5. Ohne Vorstag muss der Druck von vorn kommen
  6. Vom Topp zum Bug, und zwar auf Zug

Die Merksätze sind eigener Text dieser Seite. Die Prüfungsfragen selbst stehen hier nicht; sie stammen aus dem amtlichen Katalog der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und sind im Fragenkatalog unverändert wiedergegeben. Quellen und Rechte