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SBF See · Spezifische Fragen · Frage 247Was versteht man unter einem Koppelort?
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Was versteht man unter einem Koppelort?
Schiffsort, der unter Berücksichtigung der gesteuerten Kurse und zurückgelegten Distanzen und aller vorhersehbaren Einflüsse rechnerisch und zeichnerisch ermittelt wird.
Ein Koppelort ist gerechnet, nicht gemessen. Man geht vom letzten sicheren Ort aus und trägt an, was seither passiert ist: die gesteuerten Kurse, die zurückgelegten Distanzen und alle vorhersehbaren Einflüsse wie Strom und Wind. Das Ergebnis ist ein Ort auf dem Papier — brauchbar, solange nichts Unvorhergesehenes dazwischenkam, und deshalb bei erster Gelegenheit durch eine Peilung zu prüfen.
Merksatz
Der Koppelort ist gerechnet, der Standort gemessen
Typischer FehlerIhn mit einem gepeilten Ort zu verwechseln. Zwei Peilungen, die sich in der Karte schneiden, ergeben einen Standort und keinen Koppelort — und eine Mischung aus Rechnung und mehreren Peilungen gibt es als Begriff nicht.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- Schiffsort, der ermittelt wird durch Peilung zweier feststehender und bekannter Objekte, die in einem möglichst rechten Winkel (90 Grad) zueinander stehen.
- Schiffsort, der durch Eintragung der rechtweisenden Peilungen zweier feststehender und bekannter Objekte als Standlinien in die Seekarte ermittelt wird; ihr Schnittpunkt ist der Standort.
- Schiffsort, der unter Berücksichtigung der gesteuerten Kurse und zurückgelegten Distanzen infolge mehrerer Peilungen ermittelt wird.
Diese Frage gehört zum spezifischen Teil SBF See. Sie steht im Abschnitt Seekarte und Navigation — Seemeile, Knoten, Peilung, Standlinie, Koppelort — die Begriffe, die in der Navigationsaufgabe wieder auftauchen.
Frage und Antworten unverändert aus dem amtlichen Katalog der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (www.elwis.de), Stand der Übernahme: 9. August 2026. Die Erklärung ist eigener Text. Quellen und Rechte
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