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SBF See · Spezifische Fragen · Frage 252Was versteht man unter einem Niedrigwasser?
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Was versteht man unter einem Niedrigwasser?
Eintritt des niedrigsten Wasserstands beim Übergang vom Fallen zum Steigen.
Niedrigwasser ist ein Zeitpunkt, nicht eine Phase: der Augenblick, in dem der Wasserstand am niedrigsten ist und die Bewegung vom Fallen ins Steigen umschlägt. Für die Praxis ist das der Bezugspunkt aller Gezeitenrechnung — Zeiten und Höhen in den Tafeln beziehen sich auf solche Umkehrpunkte.
Merksatz
Niedrigwasser ist der Wendepunkt, nicht das Fallen
Typischer FehlerEs mit einer Bewegung zu verwechseln — das Fallen heißt Ebbe, das Steigen Flut. Und der Eintritt des höchsten Wasserstands beim Übergang vom Steigen zum Fallen ist das Hochwasser, also genau das Gegenteil.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- Fallen des Wassers nach Eintritt des höchsten Wasserstands.
- Eintritt des höchsten Wasserstands beim Übergang vom Steigen zum Fallen.
- Steigen des Wassers nach Eintritt des niedrigsten Wasserstands.
Diese Frage gehört zum spezifischen Teil SBF See. Sie steht im Abschnitt Gezeiten — Ebbe, Flut, Tidenhub, und wo die Zeiten stehen.
Frage und Antworten unverändert aus dem amtlichen Katalog der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (www.elwis.de), Stand der Übernahme: 9. August 2026. Die Erklärung ist eigener Text. Quellen und Rechte