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LRC · GW (MF) / KW (HF) – Sprechfunk und Funkwellenausbreitung · Frage 31

Welcher Frequenz- bzw. Wellenbereich wird für den Weitverkehr im terrestrischen Seefunkdienst benutzt?

  1. 31

    Welcher Frequenz- bzw. Wellenbereich wird für den Weitverkehr im terrestrischen Seefunkdienst benutzt?

    Kurzwelle (KW/HF)

    Kurzwellen werden an der Ionosphäre reflektiert und kehren weit entfernt zur Erde zurück; mit mehreren Sprüngen zwischen Ionosphäre und Meeresoberfläche lassen sich so Tausende Seemeilen überbrücken. Darum ist sie für den Weitverkehr ohne Satellit das Mittel der Wahl. Grenzwelle trägt über die Bodenwelle deutlich weniger weit, UKW nur bis etwa zum Horizont.

    MerksatzWeit weg heißt Kurzwelle — sie springt über die Ionosphäre

    Typischer FehlerGrenzwelle hat zwar eine ordentliche Reichweite, bleibt über die Bodenwelle aber im Rahmen des Seegebiets A2. Langwelle wird im Seefunk nicht für Verbindungen genutzt, und Ultrakurzwelle endet ungefähr am Horizont.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Grenzwelle (GW/MF)
    • Langwelle (LW/LF)
    • Ultrakurzwelle (UKW/VHF)

Diese Frage steht im amtlichen Katalog Long Range Certificate, Teil „GW (MF) / KW (HF) – Sprechfunk und Funkwellenausbreitung“. Sie steht im Abschnitt Grenz- und Kurzwelle, Ausbreitung — Frequenzbereiche, SSB, Boden- und Raumwelle, Tote Zone, Tageszeit und Antenne – und an Beispielrouten, welcher Bereich wann trägt.

Frage und Antworten unverändert aus dem amtlichen Katalog der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (www.elwis.de), Stand der Übernahme: 9. August 2026. Die Erklärung ist eigener Text. Quellen und Rechte

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