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LRC · Mobiler Seefunkdienst, Mobiler Seefunkdienst über Satelliten und Weltweites Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) · Frage 9

Welches Alarmierungssystem ist für das Seegebiet A4 nicht geeignet?

  1. 9

    Welches Alarmierungssystem ist für das Seegebiet A4 nicht geeignet?

    Inmarsat-System

    Das Seegebiet A4 ist gerade über die fehlende Inmarsat-Abdeckung bestimmt: In den Polargebieten steht der geostationäre Satellit über dem Äquator zu tief oder unter dem Horizont. COSPAS-SARSAT arbeitet dagegen auch mit polumlaufenden Satelliten, die die Pole regelmäßig überfliegen, und DSC auf Kurz- und Grenzwelle kommt ganz ohne Satelliten aus.

    MerksatzKein Inmarsat in A4 — genau das macht A4 aus

    Typischer FehlerGrenzwellen-DSC wirkt wegen der begrenzten Reichweite verdächtig. Reichweite ist aber eine Frage der Entfernung, nicht der Breite: In Reichweite einer Küstenfunkstelle oder anderer Schiffe funktioniert sie auch im hohen Norden. COSPAS-SARSAT ist dort sogar gut aufgestellt, weil seine Satelliten über die Pole laufen.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • COSPAS-SARSAT
    • Kurzwellen-DSC
    • Grenzwellen-DSC

Diese Frage steht im amtlichen Katalog Long Range Certificate, Teil „Mobiler Seefunkdienst, Mobiler Seefunkdienst über Satelliten und Weltweites Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS)“. Sie steht im Abschnitt Satellitenfunk und GMDSS — Schiffs- und Land-Erdfunkstelle, Azimut- und Elevationswinkel, ITU-Region 1, Seegebiete A3 und A4, AMVER, COSPAS-SARSAT und Alarm über Satellit.

Frage und Antworten unverändert aus dem amtlichen Katalog der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (www.elwis.de), Stand der Übernahme: 9. August 2026. Die Erklärung ist eigener Text. Quellen und Rechte

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