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Bootsschein-Trainer

Start Fragenkatalog Schwert, Krängung, Trimm Frage 282

SBF Binnen · Fragen zum Segeln · Frage 282

Wie sollte das Schwert einer Jolle auf Vorwindkurs gefahren werden und warum?

  1. 282

    Wie sollte das Schwert einer Jolle auf Vorwindkurs gefahren werden und warum?

    Es sollte aufgeholt werden. Dadurch vermindert sich der Reibungswiderstand, aber auch die Gefahr der Kenterung bei einer unfreiwilligen Halse.

    Vor dem Wind wird kein Schwert gebraucht: Die Abdrift, gegen die es arbeitet, gibt es auf diesem Kurs nicht. Aufgeholt verringert es den Reibungswiderstand, das Boot läuft schneller. Und es nimmt eine Gefahr: Bei einer unfreiwilligen Halse gibt ein tiefes Schwert dem Boot den Drehpunkt, um den es kentert — ohne Schwert rutscht es seitlich weg statt umzuschlagen.

    MerksatzOhne Schwert rutscht die Jolle weg, statt zu kippen

    Typischer FehlerDas Schwert zu fieren und sich davon Stabilität zu versprechen — es liefert keine, es ist nicht ballastiert. Und die Sorge, es sei bei einer Kenterung nicht greifbar, geht am Kurs vorbei: Vor dem Wind wird es aufgeholt.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Es sollte gefiert werden. Dadurch wird das Boot stabiler und die Gefahr der Kenterung bei einer unfreiwilligen Halse reduziert.
    • Es sollte nie ganz aufgeholt werden, da es sonst bei einer Kenterung zum Aufrichten der Jolle nicht mehr greifbar ist.
    • Es sollte bei stärkerem Wind ganz aufgeholt werden, um die Steuerfähigkeit der Jolle zu verbessern.

Diese Frage gehört zum spezifischen Teil SBF Binnen. Sie steht im Abschnitt Schwert, Krängung, Trimm — Wie Schwertstellung, Krängung und Holepunkt zusammenwirken.

Frage und Antworten unverändert aus dem amtlichen Katalog der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (www.elwis.de), Stand der Übernahme: 9. August 2026. Die Erklärung ist eigener Text. Quellen und Rechte

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