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SRC · Betriebsverfahren und Rangfolgen · Frage 98

An wen dürfen Dringlichkeitsmeldungen im Seefunkdienst grundsätzlich gerichtet werden?

  1. 98

    An wen dürfen Dringlichkeitsmeldungen im Seefunkdienst grundsätzlich gerichtet werden?

    An alle Funkstellen oder an eine bestimmte Funkstelle

    Eine Dringlichkeitsmeldung richtet sich danach, wer helfen oder Bescheid wissen muss. Betrifft sie alle in der Umgebung, geht sie an alle Funkstellen; genügt ein bestimmter Empfänger, zum Beispiel für ein Medico-Gespräch, wird gezielt eine bestimmte Funkstelle angesprochen. Eine Beschränkung auf ein Seegebiet oder auf Küstenfunkstellen gibt es dabei nicht.

    MerksatzDringlichkeit geht an alle oder gezielt an eine Funkstelle

    Typischer FehlerDie Ablenker schränken den Empfängerkreis ein, etwa auf das Seegebiet A1, auf alle Küstenfunkstellen oder auf die Seenotleitung (MRCC). Eine solche Einschränkung kennt die Dringlichkeitsmeldung nicht.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • An alle Funkstellen im Seegebiet A1 oder an eine bestimmte Funkstelle im Seegebiet A1
    • An alle Küstenfunkstellen oder an alle Funkstellen im Seegebiet A1
    • An alle Küstenfunkstellen oder die Seenotleitung (MRCC)

Diese Frage steht im amtlichen Katalog Short Range Certificate, Teil „Betriebsverfahren und Rangfolgen“. Sie steht im Abschnitt Dringlichkeit und Sicherheit — PAN PAN und SECURITE: was sie ankündigen, die Ankündigung per DSC, an wen sie gehen und wie eine Dringlichkeitsmeldung aufgehoben wird.

Frage und Antworten unverändert aus dem amtlichen Katalog der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (www.elwis.de), Stand der Übernahme: 9. August 2026. Die Erklärung ist eigener Text. Quellen und Rechte

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