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SKS · NavigationSonderzeichen und Sperrgebiete
6 amtliche Prüfungsfragen. Gelbe Sonderzeichen, Sperr- und Warngebiete, wo ihre Grenzen stehen und die Kennzeichnung gesperrter Badezonen. Unter jeder Frage steht die richtige Antwort und darunter unsere eigene Erklärung: warum sie richtig ist, ein Merksatz zum Behalten und der Fehler, in den die meisten laufen.
Fragen und Antworten unverändert aus dem amtlichen Katalog der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (www.elwis.de), Stand der Übernahme: 9. August 2026. Die Erklärungen sind eigener Text. Quellen und Rechte
Worum es hier geht
Direkt zu den Fragen ↓Neben den Fahrwassertonnen gibt es Zeichen, die nicht den Weg weisen, sondern ein Gebiet kennzeichnen — und gerade für Sportboote sind sie wichtig, weil diese oft außerhalb des Fahrwassers unterwegs sind. Gemeint sind vor allem die Sonderzeichen für Sperrgebiete; für allgemeine Gefahrenstellen dienen zusätzlich die .
Die Grundfarbe der Sonderzeichen ist Gelb. Gelbe Fasstonnen, Leuchttonnen, Spierentonnen oder Stangen kennzeichnen Reeden, Warngebiete und andere besondere Gebiete oder Stellen. Tragen sie ein Feuer, ist es ebenfalls gelb und damit nachts von den roten und grünen Feuern der Fahrwasserbezeichnung zu unterscheiden.
Ein Sperrgebiet wird an einem zusätzlichen Merkmal erkannt: dem breiten roten Band auf dem gelben Zeichen. Fass- und Leuchttonnen tragen außerdem in schwarzen Buchstaben die Aufschrift „Sperrgebiet“ oder „Sperr-G“. Wo die Grenzen genau verlaufen und ob eine Sperrung gerade gilt, steht in den Seekarten, den Bekanntmachungen für Seefahrer (BfS) und den nautischen Warnnachrichten (NWN) — die Tonne allein sagt nur, dass hier eine Grenze liegt.
Ein eigenes Zeichen gilt für Badegebiete: eine weiße Fasstonne, Kugeltonne oder Stange mit einem — von oben gesehen — rechtwinkligen gelben Kreuz, bei Stangen mit einem breiten gelben Band. Es bedeutet Fahrverbot für Maschinenfahrzeuge und Wassermotorräder auf Wasserflächen, die wegen Badebetrieb gesperrt sind. Hier kehren sich die Farben also um: weiß mit gelb statt gelb mit rot.
- Sonderzeichen
- Gelb, als Fasstonne, Leuchttonne, Spierentonne oder Stange.
- Feuer
- Wenn vorhanden, gelb.
- Sperrgebiet
- Gelb mit breitem rotem Band, Aufschrift „Sperrgebiet“ oder „Sperr-G“.
- Grenzen nachlesen
- Seekarte, BfS und NWN.
- Badegebiet
- Weiß mit gelbem Kreuz: Fahrverbot für Maschinenfahrzeuge und Wassermotorräder.
Die typische Falle: Gelb allein heißt nur „besonderes Gebiet“ — erst das breite rote Band macht daraus ein Sperrgebiet. Und Weiß mit gelbem Kreuz ist kein Sonderzeichen für Reeden, sondern das Badegebiet.
Eigener Text dieser Seite — keine amtliche Quelle. Verbindlich ist der amtliche Katalog; die Fragen darunter stehen wörtlich so darin.
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Neben den Fahrwassertonnen liegen auf den Seeschifffahrtsstraßen weitere Tonnen aus, die für die Sportschifffahrt besonders wichtig sind.
Welche Schifffahrtszeichen sind das?Musterantwort
Sonderzeichen zur Bezeichnung von Sperrgebieten und Kardinalzeichen für allgemeine Gefahrenstellen.
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Aus welchen nautischen Publikationen können Sie Sperr- und Verbotsgebiete mit ihren Grenzen ersehen?
Musterantwort
Aus den Seekarten, Bekanntmachungen für Seefahrer (BfS) und Nautischen Warnnachrichten (NWN).
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Welche Sonderzeichen kennzeichnen Reeden, besondere Gebiete oder Stellen, z. B. Warngebiete?
Musterantwort
Gelbe Fasstonnen, Leuchttonnen, Spierentonnen oder Stangen.
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Welche Sonderzeichen kennzeichnen Sperrgebiete?
Musterantwort
Gelbe Fasstonnen, Leuchttonnen, Spierentonnen oder Stangen mit einem breiten roten Band. Beschriftung auf Fasstonne oder Leuchttonne mit schwarzen Buchstaben: "Sperrgebiet" oder "Sperr-G".
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Welche Farbe haben Feuer auf Sonderzeichen, wenn vorhanden?
Musterantwort
Farbe gelb.
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Was bedeutet das Ausliegen der folgenden Schifffahrtszeichen:
weiße Fasstonne, Kugeltonne oder Stange mit einem - von oben gesehen - rechtwinkligen gelben Kreuz bzw. bei Stangen mit einem breiten gelben Band?Musterantwort
Fahrverbot für Maschinenfahrzeuge und Wassermotorräder auf wegen Badebetrieb gesperrten Wasserflächen.