Start › Fragenkatalog › SAR und Notzeichen › Frage 137
SRC · Suche und Rettung (SAR), Seenotfunkbake (EPIRB) und Radartransponder (SART) · Frage 137Welche Frequenzen dürfen neben den Notfrequenzen für die Aussendung einer Notmeldung im Seefunkdienst benutzt werden?
- 137
Welche Frequenzen dürfen neben den Notfrequenzen für die Aussendung einer Notmeldung im Seefunkdienst benutzt werden?
Jede andere verfügbare und geeignete Frequenz
In Seenot zählt allein, gehört zu werden. Deshalb darf eine Notmeldung neben den eigentlichen Notfrequenzen auf jeder anderen verfügbaren und geeigneten Frequenz ausgesendet werden — etwa dort, wo gerade jemand zuhört. Keine Vorschrift soll verhindern, dass Hilfe ankommt.
Merksatz
In Not ist jede Frequenz erlaubt, die hilft
Typischer FehlerKeine andere Frequenz oder nur Schiff-Schiff-Frequenzen zu wählen. Beides würde Notrufe dort verbieten, wo sie vielleicht als einzige gehört werden. Kanal 06 ist zwar möglich, aber nicht die einzige Ausnahme.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- UKW Kanal 06 (internationaler Verkehr)
- Keine andere Frequenz
- Nur Schiff-Schiff-Frequenzen
Diese Frage steht im amtlichen Katalog Short Range Certificate, Teil „Suche und Rettung (SAR), Seenotfunkbake (EPIRB) und Radartransponder (SART)“. Sie steht im Abschnitt SAR und Notzeichen — RCC, MRCC und On-Scene Coordinator, wer eine Notmeldung veranlasst, MAYDAY, wann ein Seenotfall vorliegt und welche Kanäle dafür gelten.
Frage und Antworten unverändert aus dem amtlichen Katalog der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (www.elwis.de), Stand der Übernahme: 9. August 2026. Die Erklärung ist eigener Text. Quellen und Rechte
So geht es weiter
Die übrigen Fragen aus SAR und Notzeichen
- Was bezeichnet „SAR“?
- Welche Aufgabe hat ein „RCC“ im Seenotfall?
- Welche Aufgabe hat ein „MRCC“ im Seenotfall?
- Was ist „On-Scene Communication“?
- Welche Aufgabe hat der „On-Scene Coordinator“ (OSC) im SAR-Fall?
- Was bedeutet „Funkverkehr vor Ort“?
- Wer darf das Aussenden einer Notmeldung im Seefunkdienst veranlassen?
- Auf welchem UKW-Kanal müssen alle mit DSC ausgerüsteten seegehenden Schiffe im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS empfangsbereit sein?
- Wie lautet das Notzeichen im Sprechfunk?
- Womit wird der Notverkehr im Sprechfunk eingeleitet?
- Wann liegt ein Seenotfall vor, der das Aussenden des Notzeichens im Sprechfunk rechtfertigt?
- Welche Priorität der Alarmierung ist zu wählen, wenn sich eine Person in Lebensgefahr befindet und Hilfe benötigt?
- Auf welchem UKW-Kanal findet der Notverkehr vorzugsweise statt?
- Welche Meldungen dürfen im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) auf UKW-Kanal 16 (156,8 MHz) übermittelt werden?
- Wann und warum wird die Einleitung eines Notverkehrs wiederholt?