Start › Fragenkatalog › Seefunkdienst und GMDSS › Frage 13
SRC · Mobiler Seefunkdienst und weltweites Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) · Frage 13Welche Bezeichnungen tragen die Seegebiete, in denen für Schiffe eine bestimmte Funkausrüstung international vorgeschrieben ist?
- 13
Welche Bezeichnungen tragen die Seegebiete, in denen für Schiffe eine bestimmte Funkausrüstung international vorgeschrieben ist?
A1, A2, A3, A4
Die Seegebiete heißen A1 bis A4 und sind nach Reichweite gestaffelt: A1 liegt im UKW-Bereich einer Küstenfunkstelle mit DSC, A2 im Grenzwellenbereich, A3 im Bereich eines anerkannten Satellitendienstes und A4 umfasst den Rest, vor allem die Polargebiete. Je weiter draußen, desto umfangreicher die vorgeschriebene Funkausrüstung.
Merksatz
A1 nah an Land, A4 ganz weit draußen
Typischer FehlerNAVAREAS sind Vorhersage- und Seewarngebiete, keine Ausrüstungsgebiete. Küstengewässer und Hohe See sind rechtliche oder geografische Begriffe, und Buchstaben ohne Ziffer gibt es als Bezeichnung nicht.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- A, B, C, D
- NAVAREAS
- Küstengewässer, küstennahe Seegewässer, Hohe See
Diese Frage steht im amtlichen Katalog Short Range Certificate, Teil „Mobiler Seefunkdienst und weltweites Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS)“. Sie steht im Abschnitt Seefunkdienst und GMDSS — Was der mobile Seefunkdienst ist, wozu GMDSS dient, ITU und VO Funk, Küstenfunkstellen, Seegebiete A1 bis A4, MSI, AIS und Zeitangaben in UTC.
Frage und Antworten unverändert aus dem amtlichen Katalog der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (www.elwis.de), Stand der Übernahme: 9. August 2026. Die Erklärung ist eigener Text. Quellen und Rechte
So geht es weiter
Die übrigen Fragen aus Seefunkdienst und GMDSS
- „Mobiler Seefunkdienst“ ist mobiler Funkdienst …
- Welche Funktion hat das „GMDSS“ (Global Maritime Distress and Safety System)?
- Zu welchem Zweck wurde das Weltweite Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) eingeführt?
- Welche Aufgaben hat die Internationale Fernmeldeunion (International Telecommunication Union [ITU])?
- Was regelt die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO Funk, engl. Radio Regulations [RR])?
- Welche Publikationen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) enthalten speziell für die Sportschifffahrt Informationen zum Seefunk?
- Was ist eine „Küstenfunkstelle“?
- Was bedeutet „öffentlicher Funkverkehr“?
- Für die Teilnahme am öffentlichen Funkverkehr ist – im Gegensatz zur Teilnahme am Nicht-öffentlichen Funkverkehr – zusätzlich erforderlich …
- Wodurch erfährt eine Seefunkstelle von einer Küstenfunkstelle, dass dort Nachrichten für sie vorliegen?
- Was sind die Abrechnungsgrundlagen für ein Seefunkgespräch über eine deutsche Küstenfunkstelle?
- Was ist eine „Sea-Area“ im GMDSS?
- Eine Yacht befindet sich in einem Seegebiet, das von der Sprechfunkreichweite einer UKW-Küstenfunkstelle abgedeckt wird, die ununterbrochen für DSC-Alarmierungen zur Verfügung steht. In welchem Seegebiet befindet sich das Fahrzeug?
- Welches sind die satellitengestützten Alarmierungssysteme im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS)?
- Was wird als „MSI“ bezeichnet?
- Welche Aussendung wird als „WX" bezeichnet?
- Welche Aussendung wird als „NX" bezeichnet?
- Was versteht man unter „AIS“?
- Was bedeutet „ETA“?
- Wonach richten sich die Zeitangaben im Seefunkdienst?
- Welche Bedeutung hat die Zeitangabe „LT“ (Local Time)?
- Wie bezeichnet man ein funkärztliches Beratungsgespräch?