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SBF See · Spezifische Fragen

Recht und Sorgfaltspflicht

18 amtliche Prüfungsfragen. KVR und SeeSchStrO, seemännische Sorgfaltspflicht, das Manöver des letzten Augenblicks. Unter jeder Frage steht die richtige Antwort und darunter unsere eigene Erklärung: warum sie richtig ist, ein Merksatz zum Behalten und der Fehler, in den die meisten laufen.

Fragen und Antworten unverändert aus dem amtlichen Katalog der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (www.elwis.de), Stand der Übernahme: 9. August 2026. Die Erklärungen sind eigener Text. Quellen und Rechte

Worum es hier geht

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Dieser Abschnitt stellt das Gerüst auf, in dem alle späteren Seefragen hängen: welche Regel wo gilt, wer verantwortlich ist, und was die Wörter bedeuten, mit denen der Katalog anschließend arbeitet.

Zwei Regelwerke, eine Rangfolge. Die Kollisionsverhütungsregeln gelten auf Hoher See und auf den damit zusammenhängenden, von Seeschiffen befahrbaren Gewässern. Die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung gilt daneben auf den Seeschifffahrtsstraßen — und wo beide sich widersprechen, geht sie vor. Man kann sich das als das übliche Verhältnis von allgemeiner und besonderer Vorschrift merken: Das Speziellere schlägt das Allgemeine.

Verantwortlich für die Verkehrsvorschriften ist der Fahrzeugführer oder sein Stellvertreter — nicht der Eigner, nicht die Crew. Über die Vorschriften hinaus gilt die seemännische Sorgfaltspflicht: die Verpflichtung zu Vorsichtsmaßregeln, die Seemannsbrauch oder die besonderen Umstände des Falles erfordern. Das ist die Auffangregel für alles, was in keinem Paragraphen steht, und sie ist der Grund, warum „es stand nirgends geschrieben“ vor Gericht kein Argument ist. Konkret wird sie schon vor dem Ablegen: Besatzung und Gäste über die Sicherheitsvorkehrungen unterrichten, in Rettungs- und Feuerlöschmittel einweisen, auf Maßnahmen gegen das Überbordfallen hinweisen — und darauf, dass ständig angelegte Rettungswesten die Überlebenschancen im Wasser erhöhen.

Die Begriffe, die später ständig wiederkehren, werden hier definiert. Manövrierunfähig ist ein Fahrzeug, das wegen außergewöhnlicher Umstände — etwa Ausfall der Ruder- oder Maschinenanlage — nicht mehr wie vorgeschrieben manövrieren kann. Manövrierbehindert ist es, wenn die Art seines Einsatzes es behindert; ein Bagger ist nicht kaputt, er kann nur nicht ausweichen. „In Sicht befindlich“ heißt: Jedes Fahrzeug kann das andere optisch wahrnehmen — Radar allein genügt nicht. Und ein Fahrzeug überholt, wenn es sich aus einer Richtung von mehr als 22,5° nähert, also aus dem Bereich des Hecklichtes.

Sichere Geschwindigkeit ist keine Zahl, sondern eine Bedingung: Sie muss der Verkehrslage sowie den Sicht- und Witterungsverhältnissen angepasst sein, und es muss jederzeit aufgestoppt werden können. Bei verminderter Sicht kommen vier Dinge zusammen: angepasste Geschwindigkeit, Schallsignale, eingeschaltete Positionslichter und gehörig Ausguck. Das „Manöver des letzten Augenblicks“ schließlich ist das Ausweichmanöver des Kurshalters — also gerade nicht des Ausweichpflichtigen — und es ist Pflicht, sobald der Zusammenstoß durch dessen Manöver allein nicht mehr zu vermeiden ist.

KVR gegen SeeSchStrO
Bei Widerspruch geht die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung vor.
Manövrierunfähig
Außergewöhnliche Umstände — Ruder oder Maschine fallen aus.
Manövrierbehindert
Die Art des Einsatzes behindert, nicht ein Defekt.
Überholen
Aus mehr als 22,5° achterlicher als querab — dem Bereich des Hecklichtes.
Manöver des letzten Augenblicks
Das Manöver des KURSHALTERS, wenn der Ausweichpflichtige es allein nicht mehr schafft.

Die typische Falle: Manövrierunfähig und klingen fast gleich und sind es nicht: Das eine ist ein Schaden, das andere ein Auftrag.

Eigener Text dieser Seite — keine amtliche Quelle. Verbindlich ist der amtliche Katalog; die Fragen darunter stehen wörtlich so darin.

  1. 73

    Wo gelten die Kollisionsverhütungsregeln (KVR)?

    Auf der Hohen See und auf den mit dieser zusammenhängenden, von Seeschiffen befahrbaren Gewässern.

    KVR = Internationale Regeln von 1972 zur Verhütung von Zusammenstößen auf See (Kollisionsverhütungsregeln)

    Die Kollisionsverhütungsregeln gelten auf der Hohen See und überall dort, wo Seeschiffe von ihr aus hinkommen — auf allen mit ihr zusammenhängenden, von Seeschiffen befahrbaren Gewässern. Der Geltungsbereich ist also nicht an eine Staatsgrenze geknüpft, sondern an das Wasser selbst. Deshalb gelten dieselben Regeln vor Helgoland wie vor Neuseeland.

    MerksatzWo ein Seeschiff hinkommt, gilt die Seestraßenordnung

    Typischer FehlerDen Bereich auf deutsche Seeschifffahrtsstraßen oder küstennahe Seegewässer einzuengen — das wäre nationales Recht, und darum geht es hier nicht. Auch die Verkehrstrennungsgebiete sind nicht ausgenommen; gerade dort gelten sie besonders.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Auf der Hohen See und den deutschen Seeschifffahrtsstraßen, die von Seeschiffen befahren werden.
    • Auf den Seeschifffahrtsstraßen und den küstennahen deutschen Seegewässern, die von Seeschiffen befahren werden.
    • Auf der Hohen See und den von Seeschiffen befahrbaren Randmeeren, mit Ausnahme der Verkehrstrennungsgebiete.

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  2. 74

    Was gilt, wenn eine Bestimmung der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) mit den Kollisionsverhütungsregeln (KVR) im Widerspruch steht?

    Die Vorschrift der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung.

    SeeSchStrO = Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung

    Die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung ist das speziellere Recht für ein enges, stark befahrenes Gebiet mit Fahrwassern, Untiefen und Fähren. Wo sie etwas anderes bestimmt als die allgemeine internationale Regel, geht sie deshalb vor. Das ist kein Widerspruch im Recht, sondern der übliche Vorrang der besonderen Vorschrift vor der allgemeinen.

    MerksatzDie besondere Regel für das enge Revier schlägt die allgemeine

    Typischer FehlerDen Kollisionsverhütungsregeln den Vorrang zu geben, weil sie international und damit übergeordnet wirken. Die Schifffahrtsordnung Emsmündung gilt in ihrem eigenen Gebiet und entscheidet diesen Fall nicht, und die Grundregeln für das Verhalten im Verkehr sind kein Rangkriterium.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Die Vorschrift der Kollisionsverhütungsregeln (KVR).
    • Die Grundregeln für das Verhalten im Verkehr.
    • Die Vorschrift der Schifffahrtsordnung Emsmündung.

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  3. 75

    Welche Sportboote sind von der Fahrerlaubnispflicht auf den Seeschifffahrtsstraßen ausgenommen?

    Sportboote ohne Antriebsmaschine oder solche mit einer größten, nicht überschreitbaren Nutzleistung von 11,03 Kilowatt (15 PS) bei Verwendung eines Verbrennungsmotors bzw. 7,5 Kilowatt bei Verwendung eines Elektromotors Betriebsart S1 (Dauerbetrieb) oder weniger.

    15 PS = Pferdestärke, eine veraltete physikalische Maßeinheit für die Leistung · bzw. = beziehungsweise · S1 = Dauerbetrieb mit konstanter Belastung · m = Meter

    Frei ist, wer wenig oder gar keine Maschinenleistung hat. Ohne Antriebsmaschine braucht es keine Fahrerlaubnis, und mit Maschine bis einschließlich elf Komma null drei Kilowatt beim Verbrennungsmotor beziehungsweise sieben Komma fünf Kilowatt beim Elektromotor im Dauerbetrieb ebenfalls nicht. Maßgeblich ist die größte, nicht überschreitbare Nutzleistung — also das, was der Motor hergeben kann, nicht das, was gerade gefahren wird.

    MerksatzDie Grenze zieht die Maschine, nicht die Länge

    Typischer FehlerDie Grenze umzudrehen und die Boote mit mehr Leistung für ausgenommen zu halten. Und eine Rumpflänge unter zwanzig Metern spielt keine Rolle: Ein großer Segler mit starker Maschine ist nicht deshalb frei, weil gerade gesegelt wird.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Sportboote unter Segel mit einer Rumpflänge unter 20 m und solche deren Antriebsmaschine nicht benutzt wird.
    • Sportboote mit Antriebsmaschine mit einer größeren Nutzleistung als 11,03 Kilowatt (15 PS) bei Verwendung eines Verbrennungsmotors bzw. 7,5 Kilowatt bei Verwendung eines Elektromotors Betriebsart S1 (Dauerbetrieb).
    • Sportboote, die entweder vor Anker liegen oder an Land festgemacht sind oder auf Grund sitzen.

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  4. 76

    Wer ist für die Befolgung der Verkehrsvorschriften verantwortlich?

    Der Fahrzeugführer oder sein Stellvertreter.

    Verantwortlich ist eine Person, nicht ein Gremium: der Fahrzeugführer — oder, wenn er die Führung abgibt, sein Stellvertreter an seiner Stelle. Das kleine Wort dazwischen trägt die ganze Aussage. Verantwortung wandert, sie teilt sich nicht; sonst wäre am Ende niemand zuständig.

    MerksatzEiner trägt sie, nicht zwei nebeneinander

    Typischer FehlerEin und statt eines oder zu lesen und die Verantwortung auf mehrere zu verteilen. Und jeder sonst Verantwortliche gehört nicht dazu: Er hat eigene Pflichten, aber die Befolgung der Verkehrsvorschriften obliegt der Führung.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Der Fahrzeugführer und sein Stellvertreter.
    • Der Fahrzeugführer und jeder sonst Verantwortliche.
    • Der Fahrzeugführer oder jeder sonst Verantwortliche.

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  5. 77

    Was bedeutet "seemännische Sorgfaltspflicht"?

    Die Verpflichtung zur Beachtung von Vorsichtsmaßregeln über die Verkehrsvorschriften hinaus, die Seemannsbrauch oder besondere Umstände des Falles erfordern.

    Die seemännische Sorgfaltspflicht ist genau das, was über den geschriebenen Vorschriften liegt. Regeln können nicht jede Lage vorwegnehmen; was sie offenlassen, füllen Seemannsbrauch und die besonderen Umstände des Einzelfalls. Wer sich nur an den Buchstaben hält und den offensichtlichen Umstand übersieht, hat die Sorgfaltspflicht verletzt — auch wenn er keine einzige Vorschrift gebrochen hat.

    MerksatzSorgfalt beginnt dort, wo die Vorschrift aufhört

    Typischer FehlerSie mit der Summe der Vorschriften gleichzusetzen — mit Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung, Kollisionsverhütungsregeln, Grundregeln und Ausweichregeln. Diese Aufzählungen beschreiben genau das, was ohnehin gilt, und lassen den entscheidenden Zusatz weg.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Die Verpflichtung zur Beachtung der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO), der Kollisionsverhütungsregeln (KVR), der Grundregeln für das Verhalten im Verkehr und der Ausweichregeln mit dem Manöver des letzten Augenblicks.
    • Die Verpflichtung zur Beachtung der Vorsichtsmaßregeln und Sicherheitsregeln der Verkehrsvorschriften und der Grundregeln für das Verhalten im Verkehr.
    • Die Verpflichtung zur Beachtung von Vorsichtsmaßregeln der Kollisionsverhütungsregeln (KVR), der Grundregeln für das Verhalten im Verkehr und der Ausweichregeln mit dem Manöver des letzten Augenblicks.

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  6. 78

    Welche Sicherheitsmaßnahmen hat der Fahrzeugführer im Rahmen seiner seemännischen Sorgfaltspflicht vor Fahrtantritt zum Schutze und für die Sicherheit der Personen an Bord zu treffen?

    Der Fahrzeugführer hat die Besatzungsmitglieder und Gäste über die Sicherheitsvorkehrungen an Bord zu unterrichten, in die Handhabung der Rettungs- und Feuerlöschmittel einzuweisen und auf geeignete Maßnahmen gegen das Überbordfallen hinzuweisen, zudem darauf, dass ständig angelegte Rettungswesten die Überlebenschancen im Wasser erhöhen.

    Die Pflicht trifft den Fahrzeugführer, sie richtet sich an alle an Bord, und sie besteht aus Tun und nicht aus Auffordern. Er unterrichtet über die Sicherheitsvorkehrungen, weist in die Handhabung der Rettungs- und Feuerlöschmittel ein und spricht das Überbordfallen an — samt dem Hinweis, dass eine ständig angelegte Rettungsweste die Überlebenschance erhöht. Wer erst im Ernstfall sucht, findet nichts.

    MerksatzEinweisen heißt zeigen, nicht Bescheid sagen

    Typischer FehlerDie Aufgabe an die Mitfahrenden zurückzugeben, indem sie sich selbst informieren und Gebrauchsanweisungen ansehen sollen. Und die Beschränkung auf die verantwortlichen Besatzungsmitglieder oder allein auf die Gäste lässt jeweils die andere Hälfte der Menschen an Bord aus.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Der Fahrzeugführer muss die Besatzungsmitglieder und Gäste anweisen, dass sie sich über die Sicherheitsvorkehrungen an Bord informieren, sich die Gebrauchsanweisungen der Rettungs- und Feuerlöschmittel ansehen und auf geeignete Maßnahmen gegen das Überbordfallen achten, zudem darauf, dass ständig angelegte Rettungswesten die Überlebenschancen im Wasser erhöhen.
    • Der Fahrzeugführer hat die verantwortlichen Besatzungsmitglieder über die Sicherheitsvorkehrungen an Bord zu unterrichten, in die Handhabung der Rettungs- und Feuerlöschmittel einzuweisen und auf geeignete Maßnahmen gegen das Überbordfallen hinzuweisen, zudem darauf, dass ständig angelegte Rettungswesten die Überlebenschancen im Wasser erhöhen.
    • Der Fahrzeugführer hat die Gäste an Bord über die Sicherheitsvorkehrungen an Bord zu unterrichten, in die Handhabung der Rettungs- und Feuerlöschmittel einzuweisen und auf geeignete Maßnahmen gegen das Überbordfallen hinzuweisen, zudem darauf, dass ständig angelegte Rettungswesten die Überlebenschancen im Wasser erhöhen.

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  7. 79

    Was bedeutet das "Manöver des letzten Augenblicks"?

    Ausweichmanöver des Kurshalters.

    Solange beide tun, was vorgesehen ist, weicht der eine aus und der andere hält Kurs. Das Manöver des letzten Augenblicks ist der Bruch mit dieser Aufteilung: Es ist das Ausweichmanöver desjenigen, der eigentlich Kurs halten müsste — des Kurshalters. Er greift ein, weil sonst niemand mehr eingreift.

    MerksatzDer Kurshalter bricht sein eigenes Gebot

    Typischer FehlerEs dem Ausweichpflichtigen zuzuschreiben. Der weicht ohnehin aus, das ist kein Manöver des letzten Augenblicks, sondern seine gewöhnliche Pflicht. Und beide gemeinsam ist es auch nicht — gemeint ist genau der eine, von dem man es nicht erwartet.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Ausweichmanöver des Ausweichpflichtigen.
    • Ausweichmanöver des Kurshalters und des Ausweichpflichtigen.
    • Ausweichmanöver des Kurshalters oder des Ausweichpflichtigen.

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  8. 80

    Wann ist das "Manöver des letzten Augenblicks" durchzuführen?

    Es muss durchgeführt werden, wenn ein Zusammenstoß durch Manöver des Ausweichpflichtigen allein nicht mehr vermieden werden kann.

    Der Kurshalter darf nicht sofort eingreifen, denn zwei gleichzeitig handelnde Fahrzeuge sind gefährlicher als eines. Er wartet, bis erkennbar ist, dass der Ausweichpflichtige es allein nicht mehr schafft — erst dann ist der Zeitpunkt da. Vorher wäre es Übereifer, nachher zu spät.

    MerksatzErst wenn der andere es allein nicht mehr schafft

    Typischer FehlerDie Rollen zu vertauschen und darauf abzustellen, dass die Manöver des Kurshalters nicht mehr reichen — der hat bis dahin gerade nichts getan. Und dass es im letzten Augenblick von jedem durchzuführen sei, macht aus einer klaren Zuständigkeit ein allgemeines Durcheinander.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Es muss durchgeführt werden, wenn ein Zusammenstoß durch Manöver des Kurshalters allein nicht mehr vermieden werden kann.
    • Es muss im letzten Augenblick von jedem durchgeführt werden, wenn ein Zusammenstoß sonst nicht mehr vermieden werden kann.
    • Es muss kurz vor der Kollision durchgeführt werden, wenn sonst ein Zusammenstoß durch Manöver des Kurshalters allein nicht mehr vermieden werden kann.

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  9. 81

    Wann gilt ein Fahrzeug als überholendes Fahrzeug?

    Wenn es sich einem anderen Fahrzeug aus einer Richtung von mehr als 22,5° achterlicher als querab (Bereich des Hecklichtes) nähert.

    Überholer ist, wer von hinten kommt — und hinten ist genau abgegrenzt: mehr als zweiundzwanzig Komma fünf Grad achterlicher als querab. Das ist derselbe Bereich, in dem nachts nur das Hecklicht zu sehen ist, kein Seitenlicht. Wer dort steht, sieht Rot und Grün nicht und ist deshalb Überholer, mit allen Pflichten, die dazugehören.

    MerksatzNur das Hecklicht in Sicht: dann bin ich der Überholer

    Typischer FehlerDen Winkel zu verwechseln — hundertzwölf Komma fünf Grad ist die Sichtweite eines Seitenlichts und nicht die Grenze nach achtern. Und der Bereich des Topplichtes ist etwas anderes: Es leuchtet nach vorn, nicht nach hinten.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Wenn es sich einem anderen Fahrzeug aus einer Richtung von mehr als 112,5° achterlicher als querab (Bereich der Seitenlichter) nähert.
    • Wenn es sich einem anderen Fahrzeug gegenüber in einer Richtung von mehr als 22,5° achterlicher als querab (Bereich des Hecklichtes) befindet.
    • Wenn es an einem anderen Fahrzeug aus einer achterlichen Richtung von mehr als 22,5° querab kommend (Bereich des Topplichtes) vorbeifährt.

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  10. 82

    Wann ist ein Fahrzeug manövrierunfähig?

    Wenn es wegen außergewöhnlicher Umstände, z. B. Ausfall der Ruder- oder Maschinenanlage, nicht so wie vorgeschrieben manövrieren und daher einem anderen Fahrzeug nicht ausweichen kann.

    z. B. = zum Beispiel

    Manövrierunfähig ist ein Fahrzeug, dem etwas zugestoßen ist: Ruder ausgefallen, Maschine tot, Welle gebrochen. Der Grund liegt in außergewöhnlichen Umständen und nicht in dem, was das Fahrzeug tut. Es kann deshalb nicht mehr manövrieren wie vorgeschrieben und einem anderen nicht ausweichen — und muss das nach außen anzeigen, damit andere die Aufgabe übernehmen.

    MerksatzUnfähig ist, wer kaputt ist — nicht wer beschäftigt ist

    Typischer FehlerEs mit dem manövrierbehinderten Fahrzeug zu verwechseln, das wegen der Art seines Einsatzes eingeschränkt ist. Auch ein Fischer mit ausliegenden Fanggeräten oder ein tiefgehendes Fahrzeug gehört in andere Gruppen.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Wenn es wegen der Art seines Einsatzes behindert ist und deshalb nicht so wie vorgeschrieben manövrieren und daher einem anderen Fahrzeug nicht ausweichen kann.
    • Wenn es wegen seines Tiefgangs im Verhältnis zu der vorhandenen Tiefe und Breite des befahrbaren Gewässers erheblich behindert ist, von seinem zu verfolgenden Kurs abzuweichen.
    • Wenn es mit Netzen, Leinen, Schleppnetzen oder anderen Fanggeräten fischt, welche die Manövrierfähigkeit einschränken.

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  11. 83

    Wann ist ein Fahrzeug manövrierbehindert?

    Wenn es wegen der Art seines Einsatzes behindert ist und deshalb nicht so wie vorgeschrieben manövrieren und daher einem anderen Fahrzeug nicht ausweichen kann.

    Manövrierbehindert ist ein Fahrzeug, das arbeitet: Es baggert, legt Kabel, versorgt einen anderen in Fahrt, räumt Minen. Nicht ein Defekt schränkt es ein, sondern die Art seines Einsatzes — und daran lässt sich in dem Moment nichts ändern. Deshalb kann es nicht wie vorgeschrieben manövrieren und einem anderen nicht ausweichen.

    MerksatzBehindert ist, wer bei der Arbeit ist

    Typischer FehlerEs mit dem manövrierunfähigen Fahrzeug zu verwechseln, bei dem außergewöhnliche Umstände wie der Ausfall der Ruder- oder Maschinenanlage die Ursache sind. Fischerei und ein durch den Tiefgang eingeschränktes Fahrzeug sind noch einmal eigene Fälle.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Wenn es wegen außergewöhnlicher Umstände, z. B. Ausfall der Ruder- oder Maschinenanlage, nicht so wie vorgeschrieben manövrieren und daher einem anderen Fahrzeug nicht ausweichen kann.
    • Wenn es wegen seines Tiefgangs im Verhältnis zu der vorhandenen Tiefe und Breite des befahrbaren Gewässers erheblich behindert ist, von seinem zu verfolgenden Kurs abzuweichen.
    • Wenn es mit Netzen, Leinen, Schleppnetzen oder anderen Fanggeräten fischt, welche die Manövrierfähigkeit einschränken.

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  12. 84

    Welche besonderen Maßnahmen sind bei verminderter Sicht zu treffen?

    Es muss mit sicherer, den verminderten Sichtverhältnissen angepasster Geschwindigkeit gefahren werden, es müssen Schallsignale gegeben werden, es müssen Positionslichter eingeschaltet werden und es muss gehörig Ausguck gegangen werden.

    AIS = Automatic Identification System

    Bei verminderter Sicht wird alles gebraucht, was ohne Sicht funktioniert. Vier Dinge zusammen: eine der Sicht angepasste sichere Geschwindigkeit, Schallsignale, eingeschaltete Positionslichter und gehörig Ausguck — hören, sehen, und zwar mit einem Menschen, der nichts anderes tut. Ausguck ist die wichtigste der vier, weil sie nicht von Technik abhängt.

    MerksatzLangsam, Signal, Licht an, Ausguck — vier auf einmal

    Typischer FehlerAusguck durch Technik zu ersetzen: durch Radargerät, Radarreflektor oder das Automatische Identifikationssystem. Alle drei helfen, keines ist vorgeschrieben, und keines ersetzt den Menschen an Deck. Und verminderte Geschwindigkeit ist nicht dasselbe wie sichere Geschwindigkeit.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Es muss mit sicherer, den verminderten Sichtverhältnissen angepasster Geschwindigkeit gefahren werden, es müssen Schallsignale gegeben werden, das Radargerät muss eingeschaltet werden und es muss Ausguck gegangen werden.
    • Es muss mit sicherer, den verminderten Sichtverhältnissen angepasster Geschwindigkeit gefahren werden, es müssen Schallsinale gegeben werden, es müssen Positionslichter eingeschaltet werden und es muss der Radarreflektor eingesetzt werden.
    • Es muss mit verminderter Geschwindigkeit gefahren werden, es müssen Schallsignale gegeben werden, es müssen Positionslichter eingeschaltet werden und es muss das AIS (Automatic Identifikation System) eingeschaltet werden.

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  13. 85

    Welche Vorschriften regeln die Ausrüstung, Anordnung und Anbringung der Positionslaternen, Sichtzeichen und Schallsignalanlagen auf Fahrzeugen?

    Die Kollisionsverhütungsregeln (KVR), die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) und die Schifffahrtsordnung Emsmündung (EmsSchO).

    EmsSchO = Schifffahrtsordnung Emsmündung

    Wie Positionslaternen, Sichtzeichen und Schallsignalanlagen ausgerüstet, angeordnet und angebracht werden, steht in den drei Verkehrsordnungen, die auf See gelten — den Kollisionsverhütungsregeln und den beiden nationalen Ordnungen für die deutschen Reviere. Es ist Verkehrsrecht: Es geht darum, was ein anderer sehen und hören können muss.

    MerksatzLichter und Signale regeln die Verkehrsordnungen, nicht das Bootsrecht

    Typischer FehlerStatt der Schifffahrtsordnung Emsmündung eine Vorschrift zu wählen, die etwas ganz anderes regelt: Fahrerlaubnisse, Schiffssicherheit oder die Sicherung der Seefahrt. Alle drei sind echte Vorschriften und alle drei gehören hier nicht her.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Die Kollisionsverhütungsregeln (KVR), die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) und die Sportbootführerscheinverordnung.
    • Die Kollisionsverhütungsregeln (KVR), die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) und die Schiffssicherheitsverordnung.
    • Die Kollisionsverhütungsregeln (KVR), die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) und die Verordnung zur Sicherung der Seefahrt.

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  14. 86

    Welche Positionslaternen und Schallsignalanlagen dürfen auf Sportbooten unter deutscher Flagge verwendet werden?

    Solche, deren Baumuster vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) zur Verwendung zugelassen sind oder eine als gleichwertig anerkannte Zulassung eines EU-Staates besitzen.

    BSH = Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie · EU = Europäische Union · CE = Conformité Européenne · TÜV = Technischer Überwachungsverein · GS = Geprüfte Sicherheit, nach dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz

    Bei Laternen und Signalanlagen zählt nicht, dass sie hell und laut sind, sondern dass ihr Baumuster geprüft und zugelassen ist. Zuständig dafür ist das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie; eine als gleichwertig anerkannte Zulassung aus einem anderen Staat der Europäischen Union genügt ebenfalls. Der Grund ist einfach: Ein anderer soll aus der Farbe und dem Sichtwinkel schließen können, was er vor sich hat.

    MerksatzZugelassenes Baumuster, keine Bastellösung

    Typischer FehlerEin allgemeines Prüfzeichen dafür zu halten. Weder ein Zeichen für geprüfte Sicherheit noch das europäische Konformitätszeichen sagt etwas über die Zulassung als Positionslaterne aus, und eine Bescheinigung über die Mindesttragweite ersetzt sie ebenfalls nicht.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Solche, die die vorgeschriebene Mindesttragweite von drei Seemeilen, die Größe und Farbgebung bzw. Lautstärke erreichen und mit einer Bescheinigung einer Klassifikationsgesellschaft versehen sind.
    • Solche, die gemäß der Kollisionsverhütungsregeln (KVR), der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) und der Schifffahrtsordnung Emsmündung (EmsSchO) vorgeschrieben sind und ein CE-Zeichen haben.
    • Solche, die vom Technischen Überwachungsverein (TÜV) geprüft und mit dem Zeichen für geprüfte Sicherheit (GS) versehen sind.

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  15. 87

    Was sind "Verkehrstrennungsgebiete"?

    Es sind bekannt gemachte Schifffahrtswege, die durch Trennlinien oder Trennzonen in Einbahnwege geteilt sind.

    Ein Verkehrstrennungsgebiet ist ein bekannt gemachter Schifffahrtsweg, der durch eine Trennlinie oder eine Trennzone in Einbahnwege geteilt ist — die Autobahn der Seeschifffahrt. Der Begriff Schifffahrtsweg ist bewusst weit: Solche Gebiete liegen meist draußen vor der Küste, wo es weder Fahrwasser noch Seeschifffahrtsstraßen gibt.

    MerksatzZwei Einbahnwege, getrennt durch eine Zone dazwischen

    Typischer FehlerDen Ort zu eng zu fassen: Fahrwasser, Seeschifffahrtsstraßen oder Bundeswasserstraßen sind rechtlich etwas anderes und liegen woanders. Alle drei Fassungen unterscheiden sich von der richtigen nur in diesem einen Wort.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Es sind bekannt gemachte Fahrwasser, die durch Trennlinien oder Trennzonen in Einbahnwege geteilt sind.
    • Es sind bekannt gemachte Seeschifffahrtsstraßen, die durch Trennlinien oder Trennzonen in Einbahnwege geteilt sind.
    • Es sind bekannt gemachte Bundeswasserstraßen, die durch Trennlinien oder Trennzonen in Einbahnwege geteilt sind.

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  16. 88

    Wie sind Verkehrstrennungsgebiete zu befahren?

    Sie dürfen jeweils nur in der allgemeinen Verkehrsrichtung rechts der Trennlinie oder Trennzone befahren werden.

    Befahren wird nur in der allgemeinen Verkehrsrichtung des jeweiligen Einbahnwegs, und zwar rechts der Trennlinie oder Trennzone — dieselbe Ordnung wie auf einer Straße mit Rechtsverkehr. Der Bezugspunkt ist die Trennung in der Mitte: Sie bleibt an Backbord, wenn man richtig fährt.

    MerksatzTrennzone bleibt links liegen, gefahren wird rechts davon

    Typischer FehlerLinks der Trennlinie zu fahren, also gegen den Strom. Und die Fassung, die von Anfang bis Ende verlangt, fügt eine Bedingung hinzu, die es nicht gibt — ein Verkehrstrennungsgebiet darf auch auf einem Teilstück befahren und verlassen werden.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Sie dürfen jeweils nur in Fahrtrichtung links der Trennlinie oder Trennzone befahren werden.
    • Sie dürfen innerhalb der äußeren Trennlinien nur in einer Fahrtrichtung befahren werden.
    • Sie dürfen nur vom Anfang bis zum Ende und jeweils nur in Fahrtrichtung rechts der Trennzone befahren werden.

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  17. 89

    Was bedeutet "in Sicht befindlich"?

    Wenn jedes Fahrzeug vom anderen optisch wahrgenommen werden kann.

    In Sicht befindlich heißt: Ein Fahrzeug kann das andere mit dem Auge sehen. Die Bedingung hängt an den Fahrzeugen, nicht an den Menschen darauf, und sie ist gegenseitig gemeint. Sie ist deshalb wichtig, weil ein ganzer Teil der Ausweichregeln nur unter dieser Voraussetzung gilt — bei verminderter Sicht gelten andere.

    MerksatzMit dem Auge, nicht auf dem Bildschirm

    Typischer FehlerAuf die Fahrzeugführer abzustellen statt auf die Fahrzeuge. Und die Fassung mit dem unsichtigen Wetter kehrt den Begriff um: Genau dann sind die Fahrzeuge eben nicht in Sicht, und es gilt der andere Regelsatz.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Wenn jeder Fahrzeugführer vom anderen optisch wahrgenommen werden kann.
    • Wenn beide Fahrzeuge optisch wahrgenommen werden können.
    • Wenn jedes Fahrzeug auch bei unsichtigem Wetter optisch wahrgenommen werden kann.

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  18. 90

    Was bedeutet sichere Geschwindigkeit?

    Die Geschwindigkeit muss der Verkehrslage, den Sicht- und Witterungsverhältnissen angepasst sein und es muss jederzeit aufgestoppt werden können.

    Sichere Geschwindigkeit ist keine Zahl, sondern ein Ergebnis: Sie passt zur Verkehrslage, zur Sicht und zum Wetter, und sie ist so gewählt, dass jederzeit aufgestoppt werden kann. Der zweite Teil ist der Prüfstein — wer nicht innerhalb der Strecke anhalten kann, die er überblickt, fährt zu schnell, ganz gleich wie langsam es sich anfühlt.

    MerksatzSicher ist die Geschwindigkeit, bei der ich noch anhalten kann

    Typischer FehlerDen Prüfstein durch etwas anderes zu ersetzen: den Verkehr nicht zu behindern, den Treibstoffverbrauch, oder Sog und Wellenschlag. Alles drei sind eigene Pflichten und keine Definition der sicheren Geschwindigkeit.

    Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.

    Die anderen Antwortmöglichkeiten
    • Die Geschwindigkeit muss der Verkehrslage, den Sicht- und Witterungsverhältnissen angepasst sein und der Verkehr darf nicht behindert werden.
    • Die Geschwindigkeit muss der Verkehrslage, den Sicht- und Witterungsverhältnissen und dem Treibstoffverbrauch angepasst sein.
    • Die Geschwindigkeit muss der Verkehrslage, dem Verkehrsaufkommen, den Seegangs- und Windverhältnissen angepasst sein, so dass kein Sog und Wellenschlag entsteht.

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