Start › Fragenkatalog › Seenotfunkbake (EPIRB) › Frage 159
SRC · Suche und Rettung (SAR), Seenotfunkbake (EPIRB) und Radartransponder (SART) · Frage 159Welche Komponenten des Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystems (GMDSS) werden für die Aussendung von Signalen zur Ortsbestimmung eingesetzt?
- 159
Welche Komponenten des Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystems (GMDSS) werden für die Aussendung von Signalen zur Ortsbestimmung eingesetzt?
SART, EPIRB
Zur Ortsbestimmung braucht es Geräte, deren Signal selbst verrät, wo sie sind. Die SART antwortet auf das Radar suchender Fahrzeuge und zeichnet ihre Lage auf deren Bildschirm. Die EPIRB wird über die COSPAS-SARSAT-Satelliten geortet und lässt sich zusätzlich per Zielfahrt anpeilen. Beide sind im GMDSS genau für dieses Auffinden gedacht.
Merksatz
SART und EPIRB zeigen, wo — der Rest meldet, was
Typischer FehlerNAVTEX oder EGC zu nennen. Beide liefern Warnungen und Meldungen an Bord, senden aber nichts, was eine Position verrät. Auch DSC ist ein Alarmierungs- und Anrufverfahren; es kann eine Position als Angabe mitschicken, ist aber kein Signal, das Retter anpeilen.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- NAVTEX, EGC
- DSC, EPIRB
- NAVTEX, SART
Diese Frage steht im amtlichen Katalog Short Range Certificate, Teil „Suche und Rettung (SAR), Seenotfunkbake (EPIRB) und Radartransponder (SART)“. Sie steht im Abschnitt Seenotfunkbake (EPIRB) — Wo die EPIRB hingehört, wie sie auslöst, was sie sendet, wie lange die Alarmierung dauert, 121,5 und 406 MHz sowie Wartung und Prüfung.
Frage und Antworten unverändert aus dem amtlichen Katalog der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (www.elwis.de), Stand der Übernahme: 9. August 2026. Die Erklärung ist eigener Text. Quellen und Rechte
So geht es weiter
Die übrigen Fragen aus Seenotfunkbake (EPIRB)
- Womit können im Notfall nach dem Verlassen des havarierten Schiffes keine Such- und Rettungsarbeiten ausgelöst bzw. erleichtert werden?
- Wo soll eine Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) an Bord eines Sportbootes installiert werden?
- Wann darf eine Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) für eine Aussendung aktiviert werden?
- Wie kann eine Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) im Notfall aktiviert werden?
- Wodurch wird eine EPIRB im Seenotfall automatisch aktiviert?
- Welche Informationen enthält die Aussendung einer Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB)?
- Wie lange dauert es in den Seegebieten A1 bis A3, bis der Alarm einer COSPAS-SARSAT- Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) bei der zuständigen Seenotleitung (MRCC) aufläuft?
- Wie lange kann es unter ungünstigen Bedingungen von der Aktivierung einer COSPAS-SARSAT-Satelliten-Seenotfunkbake ohne GPS bis zum Empfang der Position im MRCC dauern?
- Warum dauert es unter ungünstigen Bedingungen von der Aktivierung einer COSPAS-SARSAT-Satelliten-Seenotfunkbake ohne GPS bis zum Empfang der Position im MRCC bis zu vier Stunden?
- Wie groß ist die maximale Abweichung der ermittelten von der tatsächlichen Position einer COSPAS-SARSAT-Seenotfunkbake (EPIRB) ohne GPS?
- Zu welchem Zweck benutzen Satelliten-Seenotfunkbaken (EPIRB) die Frequenzen 121,5 MHz und 406 MHz?
- Welche Informationen müssen an einer Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) erkennbar sein?
- Was ist zu tun, bevor die Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) für Wartungszwecke aus ihrer Halterung entfernt werden soll?
- Welche Prüfungen sind an einer Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) durchzuführen?