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SRC · Suche und Rettung (SAR), Seenotfunkbake (EPIRB) und Radartransponder (SART)Seenotfunkbake (EPIRB)
15 amtliche Prüfungsfragen. Wo die EPIRB hingehört, wie sie auslöst, was sie sendet, wie lange die Alarmierung dauert, 121,5 und 406 MHz sowie Wartung und Prüfung. Unter jeder Frage steht die richtige Antwort und darunter unsere eigene Erklärung: warum sie richtig ist, ein Merksatz zum Behalten und der Fehler, in den die meisten laufen.
Fragen und Antworten unverändert aus dem amtlichen Katalog der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (www.elwis.de), Stand der Übernahme: 9. August 2026. Die Erklärungen sind eigener Text. Quellen und Rechte
Worum es hier geht
Direkt zu den Fragen ↓Die Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) ist das Gerät, das auch dann noch alarmiert, wenn niemand mehr funken kann. Zusammen mit dem SART gehört sie zu den GMDSS-Komponenten, die Signale zur Ortsbestimmung aussenden. Ein reiner UKW-Empfänger kann das nicht — er löst nach dem Verlassen des Schiffes keine Such- und Rettungsarbeiten aus.
Aktiviert werden darf die EPIRB nur im Notfall, manuell oder automatisch. Automatisch löst sie ein Wasserdruckauslöser aus, wenn das Schiff sinkt; deshalb wird sie im äußeren Decksbereich installiert und nicht in einer Backskiste oder unter Deck, wo sie nicht frei aufschwimmen kann. Ihre Aussendung enthält das Notsignal, ein Identifikationsmerkmal und, wenn vorhanden, die Position mittels GPS.
Die Bake arbeitet mit zwei Frequenzen und zwei Aufgaben: 406 MHz zur Alarmierung und Positionsbestimmung über die COSPAS-SARSAT-Satelliten, 121,5 MHz zur Zielfahrt (Homing), mit der sich Rettungseinheiten in der Nähe auf die Bake zubewegen. In den Seegebieten A1 bis A3 läuft der Alarm innerhalb weniger Minuten bei der zuständigen Seenotleitung (MRCC) auf.
Ohne GPS dauert die Position länger. Unter ungünstigen Bedingungen kann es bis zu 4 Stunden dauern, bis das MRCC sie erhält, weil Überflüge der umlaufenden COSPAS-SARSAT-Satelliten (LEOSAR) abgewartet werden müssen. Als maximale Abweichung der so ermittelten von der tatsächlichen Position nennt der Katalog 2 sm. Eine Bake mit GPS sendet die Position dagegen gleich mit.
An der Bake müssen Schiffsname, Rufzeichen, MMSI oder ein anderes Identifikationsmerkmal, die Seriennummer, das Haltbarkeitsdatum der Batterie und das des Wasserdruckauslösers erkennbar sein. Geprüft werden diese beiden Haltbarkeitsdaten und die Funktion entsprechend den Herstellerangaben. Bevor die Bake zur Wartung aus der Halterung genommen wird, muss sichergestellt sein, dass dabei kein Fehlalarm ausgelöst wird.
- Aktivieren
- Nur im Notfall, manuell oder automatisch per Wasserdruckauslöser.
- Einbauort
- Im äußeren Decksbereich.
- Inhalt
- Notsignal, Identifikationsmerkmal, Position mittels GPS, wenn vorhanden.
- Frequenzen
- 406 MHz Alarmierung und Position, 121,5 MHz Zielfahrt.
- Ohne GPS
- Bis zu 4 Stunden bis zur Position, Abweichung höchstens 2 sm.
- Prüfen
- Haltbarkeit von Batterie und Wasserdruckauslöser, Funktion nach Herstellerangaben.
Die typische Falle: 121,5 MHz dient der Zielfahrt, 406 MHz der Alarmierung und Positionsbestimmung — nicht umgekehrt und nicht zur Kommunikation. Und für eine Aussendung wird eine EPIRB nur im Notfall aktiviert; geprüft wird ihre Funktion entsprechend den Herstellerangaben.
Eigener Text dieser Seite — keine amtliche Quelle. Verbindlich ist der amtliche Katalog; die Fragen darunter stehen wörtlich so darin.
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Womit können im Notfall nach dem Verlassen des havarierten Schiffes keine Such- und Rettungsarbeiten ausgelöst bzw. erleichtert werden?
UKW-Empfänger
Wer das Schiff verlassen hat, braucht Geräte, die selbst etwas aussenden. Ein reiner UKW-Empfänger kann nur hören, aber weder Alarm auslösen noch Retter heranführen. SART, EPIRB und Handsprechfunkgeräte senden dagegen: Radarsignale zur Ortung, einen Satellitenalarm samt Zielfahrtsignal oder Sprechfunk mit dem Hubschrauber.
Merksatz
Nur wer sendet, wird gefunden — ein Empfänger schweigt
Typischer FehlerDie Handsprechfunkgeräte für nutzlos zu halten, weil sie klein sind. Gerade sie ermöglichen aus der Rettungsinsel das Gespräch mit Hubschrauber und Rettungsschiff. Auch Transponder und Seenotfunkbake senden; nur der Empfänger tut es nicht.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- Transponder für Suche und Rettung (SART)
- Seenotfunkbake (EPIRB)
- Handsprechfunkgeräte
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Welche Komponenten des Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystems (GMDSS) werden für die Aussendung von Signalen zur Ortsbestimmung eingesetzt?
SART, EPIRB
Zur Ortsbestimmung braucht es Geräte, deren Signal selbst verrät, wo sie sind. Die SART antwortet auf das Radar suchender Fahrzeuge und zeichnet ihre Lage auf deren Bildschirm. Die EPIRB wird über die COSPAS-SARSAT-Satelliten geortet und lässt sich zusätzlich per Zielfahrt anpeilen. Beide sind im GMDSS genau für dieses Auffinden gedacht.
Merksatz
SART und EPIRB zeigen, wo — der Rest meldet, was
Typischer FehlerNAVTEX oder EGC zu nennen. Beide liefern Warnungen und Meldungen an Bord, senden aber nichts, was eine Position verrät. Auch DSC ist ein Alarmierungs- und Anrufverfahren; es kann eine Position als Angabe mitschicken, ist aber kein Signal, das Retter anpeilen.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- NAVTEX, EGC
- DSC, EPIRB
- NAVTEX, SART
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Wo soll eine Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) an Bord eines Sportbootes installiert werden?
Im äußeren Decksbereich
Eine EPIRB muss im Notfall freien Himmel sehen und, wenn das Boot sinkt, aufschwimmen können. Im äußeren Decksbereich ist sie schnell erreichbar, ihr Signal wird nicht durch Rumpf und Aufbauten abgeschirmt, und eine Bake mit Wasserdruckauslöser kommt dort frei. Unter Deck ginge sie im schlimmsten Fall mit dem Schiff unter.
Merksatz
Die Bake gehört an Deck, nicht in den Bauch
Typischer FehlerSie geschützt unter Deck oder in der Backskiste zu verstauen, damit ihr nichts passiert. Dort schirmt das Boot das Signal ab, und beim Sinken kann sie nicht aufschwimmen. Ein bestimmter Abstand zu Metallteilen ist nicht das Entscheidende; es kommt auf freien Himmel und freies Aufschwimmen an.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- In der Backskiste
- In mindestens 1 m Entfernung von Metallteilen
- Geschützt unter Deck
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Wann darf eine Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) für eine Aussendung aktiviert werden?
Nur im Notfall
Jede echte Aussendung einer EPIRB wird über die Satelliten als Notalarm an eine Seenotleitung weitergegeben, die daraufhin eine Rettung einleitet. Eine Aktivierung ist deshalb dem Notfall vorbehalten. Geprüft wird die Bake mit ihrem Selbsttest nach den Angaben des Herstellers, der keinen Notalarm auslöst.
Merksatz
Die Bake sendet nur, wenn wirklich Not ist
Typischer FehlerZu glauben, man dürfe sie zu Testzwecken aktivieren. Getestet wird mit der Selbsttestfunktion, nicht durch eine Aussendung, die Retter alarmiert. Und erst beim Herannahen von Rettungsfahrzeugen einzuschalten ist viel zu spät: Die Bake soll sie ja erst herbeiholen.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- Zu Testzwecken
- Im Notfall und zu Testzwecken
- Beim Herannahen von Rettungsfahrzeugen
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Wie kann eine Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) im Notfall aktiviert werden?
Manuell oder automatisch
Eine EPIRB lässt sich von Hand einschalten, etwa wenn man sie beim Verlassen des Schiffes mitnimmt. Sie aktiviert sich aber auch automatisch, wenn sie nach dem Sinken des Schiffes frei aufschwimmt und mit Wasser in Kontakt kommt. Beide Wege zusammen sorgen dafür, dass sie auch dann sendet, wenn niemand mehr dazu kommt.
Merksatz
Von Hand oder von selbst — Hauptsache, sie sendet
Typischer FehlerDas COSPAS-SARSAT-System für den Auslöser zu halten. Die Satelliten empfangen das Signal nur, sie schalten die Bake nicht ein. Wer nur manuell oder nur automatisch wählt, übersieht, dass gerade die Kombination beider Wege den Alarm sicher macht.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- Nur manuell
- Nur automatisch
- Durch das COSPAS-SARSAT-System
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Wodurch wird eine EPIRB im Seenotfall automatisch aktiviert?
Wasserdruckauslöser
Der Wasserdruckauslöser reagiert auf den Druck, der entsteht, wenn das sinkende Schiff die Halterung unter Wasser zieht. Dann gibt er die EPIRB frei, sie schwimmt auf und beginnt selbsttätig zu senden. So alarmiert die Bake auch dann, wenn an Bord niemand mehr Zeit hatte, sie in die Hand zu nehmen.
Merksatz
Sinkt das Schiff, drückt das Wasser — und die Bake steigt auf
Typischer FehlerEinen Rüttelkontakt anzunehmen. Ein Boot wird auf See ständig durchgeschüttelt; ein solcher Auslöser würde laufend Fehlalarme senden. GPS-Signale und Radar-Signale liefern Position oder Echos, lösen aber keine Bake aus.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- Rüttelkontakt
- GPS-Signale
- Radar-Signale
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Welche Informationen enthält die Aussendung einer Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB)?
a. Notsignal b. Identifikationsmerkmal c. Position mittels GPS, wenn vorhanden
Die EPIRB sendet ein Notsignal, ein Identifikationsmerkmal und, wenn sie ein GPS hat, die Position. Mehr braucht die Seenotleitung zunächst nicht: Über die Kennung findet sie in der Registrierung, zu welchem Fahrzeug die Bake gehört und wen sie anrufen kann. Eine Tastatur für weitere Angaben hat die Bake nicht.
Merksatz
Notsignal, Kennung, Position — der Rest steht im Register
Typischer FehlerArt des Notfalls oder Schiffstyp in der Aussendung zu vermuten. Die Art des Notfalls kann ein DSC-Notalarm übermitteln, die EPIRB nicht. Den Zielhafen schickt sie ebenfalls nicht; die Angaben zum Fahrzeug stehen in der Registrierung, die über die Kennung gefunden wird.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- a. Notsignal b. Schiffstyp c. Art des Notfalls
- a. Position mittels GPS, wenn vorhanden b. Identifikationsmerkmal c. Zielhafen
- a. Art des Notfalls b. Position mittels GPS, wenn vorhanden c. Rufzeichen
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Wie lange dauert es in den Seegebieten A1 bis A3, bis der Alarm einer COSPAS-SARSAT- Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) bei der zuständigen Seenotleitung (MRCC) aufläuft?
Wenige Minuten
In den Seegebieten A1 bis A3 empfangen geostationäre COSPAS-SARSAT-Satelliten den Alarm einer EPIRB, ohne dass ein Überflug abgewartet werden muss, und reichen ihn über eine Bodenstation weiter. So läuft er schon nach wenigen Minuten bei der zuständigen Seenotleitung auf. Länger dauern kann es dort, wo keiner dieser Satelliten hinsieht.
Merksatz
Der Alarm ist in Minuten da — ohne GPS kann die Position dauern
Typischer FehlerDie bis zu 4 Stunden zu wählen. Das ist der ungünstigste Fall für die Position einer Bake ohne GPS, nicht für den Alarm. Der Alarm selbst erreicht die Seenotleitung über die geostationären Satelliten deutlich schneller als in 30 Minuten oder 2 Stunden.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- Bis zu 30 Minuten
- Bis zu 2 Stunden
- Bis zu 4 Stunden
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Wie lange kann es unter ungünstigen Bedingungen von der Aktivierung einer COSPAS-SARSAT-Satelliten-Seenotfunkbake ohne GPS bis zum Empfang der Position im MRCC dauern?
Bis zu 4 Stunden
Ohne GPS wird die Position einer EPIRB hier aus der Bewegung umlaufender Satelliten berechnet, die über die Bake hinwegfliegen. Sind gerade keine solchen Überflüge möglich, muss man auf den nächsten warten. Unter ungünstigen Bedingungen dauert es deshalb bis zu vier Stunden, bis die Position in der Seenotleitung vorliegt.
Merksatz
Ohne GPS bis zu vier Stunden — weil der Satellit vorbeikommen muss
Typischer FehlerZu den längeren Zeiten zu greifen, weil Satellitentechnik weit weg wirkt. Die umlaufenden Satelliten kommen häufig genug vorbei, dass es auch im ungünstigen Fall nicht 8 oder 12 Stunden oder gar einen Tag dauert.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- Bis zu 8 Stunden
- Bis zu 12 Stunden
- Bis zu einem Tag
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Warum dauert es unter ungünstigen Bedingungen von der Aktivierung einer COSPAS-SARSAT-Satelliten-Seenotfunkbake ohne GPS bis zum Empfang der Position im MRCC bis zu vier Stunden?
Es müssen Überflüge der umlaufenden COSPAS-SARSAT-Satelliten (LEOSAR) abgewartet werden
Ein geostationärer Satellit steht über der Erde still und kann ohne GPS-Daten keine Position berechnen. Das gelingt den umlaufenden LEOSAR-Satelliten, die während ihres Überflugs aus der Frequenzverschiebung des Signals den Standort der Bake bestimmen. Ist gerade keiner in Sicht, muss der nächste Überflug abgewartet werden.
Merksatz
Die Position bringt erst der vorbeiziehende Satellit
Typischer FehlerSeegang oder schlechtes Wetter verantwortlich zu machen. Die Aussendung der Bake ist dafür ausgelegt, unter solchen Bedingungen durchzukommen. Auch die Datenrate im Uplink ist nicht der Grund; die Bake schickt nur kurze Datenpakete.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- Die niedrige Datenrate im Uplink ermöglicht keine hohe Übertragungsgeschwindigkeit
- Hoher Seegang behindert die Funkwellenausbreitung zum geostationären COSPAS-SARSAT-Satelliten (GEOSAR)
- Schlechte Wetterverhältnisse behindern die Übertragung der Daten vom COSPAS-SARSAT-Satelliten zur Bodenstation (LUT)
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Wie groß ist die maximale Abweichung der ermittelten von der tatsächlichen Position einer COSPAS-SARSAT-Seenotfunkbake (EPIRB) ohne GPS?
2 sm
Ohne GPS wird die Position einer COSPAS-SARSAT-Bake aus dem Überflug umlaufender Satelliten berechnet. Diese Berechnung ist so genau, dass die ermittelte Position höchstens 2 sm von der tatsächlichen abweicht. In diesem überschaubaren Gebiet führt dann die Zielfahrt auf das Peilsignal die Retter das letzte Stück heran.
Merksatz
Ohne GPS höchstens zwei Seemeilen daneben
Typischer FehlerMit 10 sm, 100 sm oder 150 sm zu rechnen, weil die Ortung ohne GPS ungenau klingt. Die Satellitenberechnung ist deutlich genauer; schon zehn Seemeilen wären ein Suchgebiet, das die Rettung unnötig verzögern würde.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- 10 sm
- 100 sm
- 150 sm
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Zu welchem Zweck benutzen Satelliten-Seenotfunkbaken (EPIRB) die Frequenzen 121,5 MHz und 406 MHz?
121,5 MHz zur Zielfahrt (Homing), 406 MHz zur Alarmierung und Positionsbestimmung
Die beiden Frequenzen teilen sich die Arbeit. Auf 406 MHz geht ein digitales Signal an die Satelliten, das die Bake identifiziert, den Alarm auslöst und die Positionsbestimmung ermöglicht. Auf 121,5 MHz sendet sie ein Peilsignal, das Rettungsflugzeuge, Hubschrauber und Schiffe mit Peilern ansteuern können, um die Bake im Nahbereich zu finden.
Merksatz
Vierhundertsechs alarmiert, einhunderteinundzwanzig Komma fünf führt hin
Typischer FehlerZu glauben, über eine der Frequenzen ließe sich sprechen. Eine EPIRB dient nicht der Kommunikation, sie sendet nur. Vertauscht man die Aufgaben, liegt man ebenfalls falsch: Die Zielfahrt läuft auf der niedrigeren Frequenz, die Identifikation steckt im Signal auf der höheren.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- 121,5 MHz zur Zielfahrt (Homing), 406 MHz zur Kommunikation
- 121,5 MHz zur Identifikation, 406 MHz zur Zielfahrt (Homing)
- 121,5 MHz zur Kommunikation, 406 MHz zur Alarmierung und Positionsbestimmung
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Welche Informationen müssen an einer Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) erkennbar sein?
a. Schiffsname/Rufzeichen/MMSI oder anderes Identifikationsmerkmal b. Seriennummer c. Haltbarkeitsdatum der Batterie d. Haltbarkeitsdatum des Wasserdruckauslösers
Wer eine treibende EPIRB findet oder ihren Alarm auswertet, muss sie einem Fahrzeug zuordnen können — daher Schiffsname, Rufzeichen, MMSI oder eine andere Kennung und die Seriennummer. Die Ablaufdaten von Batterie und Wasserdruckauslöser zeigen bei jeder Kontrolle an Bord, wann getauscht werden muss, bevor die Bake im Ernstfall versagt.
Merksatz
Wem gehört sie, und wann läuft was ab
Typischer FehlerHerstellerfirma, Prüfdatum oder Sendefrequenz für die entscheidenden Angaben zu halten. Daran lässt sich die Bake keinem Schiff zuordnen, und es zeigt nicht, wann Batterie und Auslöser erneuert werden müssen. Ein Zulassungsdatum hilft dafür ebenso wenig.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- a. Herstellerfirma b. Haltbarkeitsdatum des Wasserdruckauslösers c. Zulassungsdatum der EPIRB d. Kurzanleitung
- a. Herstellerfirma b. Schiffsname/Rufzeichen/MMSI oder anderes Identifikationsmerkmal c. Prüfdatum d. Sendefrequenz
- a. Kurzanleitung b. Zulassungsdatum der EPIRB c. Schiffsname/Rufzeichen/MMSI oder anderes Identifikationsmerkmal d. Haltbarkeitsdatum der Batterie
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Was ist zu tun, bevor die Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) für Wartungszwecke aus ihrer Halterung entfernt werden soll?
Sicherstellen, dass kein Fehlalarm ausgelöst wird
Manche EPIRB schaltet sich ein, sobald sie aus der Halterung genommen wird oder mit Wasser in Kontakt kommt. Wer sie zur Wartung herausnimmt, muss deshalb vorher nach Herstellerangabe dafür sorgen, dass sie dabei nicht sendet. Ein Fehlalarm bindet Seenotleitung und Retter, die anderswo gebraucht werden.
Merksatz
Erst sichern, dann die Bake aus der Halterung
Typischer FehlerKeine besonderen Vorkehrungen zu treffen. Das ist genau der Weg zum Fehlalarm. Das MRCC zu informieren ist dagegen unnötig, wenn kein Alarm ausgelöst wird, und das bloße Lösen der Sicherung verhindert keine Aussendung.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- Sicherung lösen
- MRCC informieren
- Keine besonderen Vorkehrungen treffen
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Welche Prüfungen sind an einer Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) durchzuführen?
Haltbarkeitsdatum der Batterie, Haltbarkeitsdatum des Wasserdruckauslösers, Funktion entsprechend den Herstellerangaben
Eine EPIRB muss im Ernstfall nach Jahren unberührter Wartezeit funktionieren. Deshalb werden die Ablaufdaten von Batterie und Wasserdruckauslöser kontrolliert und die Bake mit ihrem Selbsttest so geprüft, wie es der Hersteller vorgibt. Eine leere Batterie oder ein abgelaufener Auslöser machen sie wertlos, ohne dass man es ihr ansieht.
Merksatz
Batterie, Auslöser, Selbsttest — dreimal hinsehen
Typischer FehlerDie Befestigung am Schiffskörper zu prüfen, klingt vernünftig, gehört aber nicht zu den Prüfungen an der Bake selbst. Auch die Festigkeit einer Sicherheitsleine ist kein Prüfpunkt; eine Leine darf die Bake ohnehin nicht am sinkenden Schiff festhalten.
Erklärung des Bootsschein-Trainers — nicht Teil des amtlichen Katalogs.
Die anderen Antwortmöglichkeiten
- Haltbarkeitsdatum der Batterie, Haltbarkeitsdatum des Wasserdruckauslösers, Befestigung am Schiffskörper
- Funktion entsprechend den Herstellerangaben, Haltbarkeitsdatum der Batterie, Festigkeit der Sicherheitsleine
- Haltbarkeitsdatum des Wasserdruckauslösers, Lesbarkeit der Beschriftung, Kontakte der Batterien